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Rektor der Medizin-Universität erfreut über Resolution

Gemeinderat unterstützt Universitätsstandort Innsbruck.
Univ.-Prof. Herbert Lochs zeigt sich erfreut über die Resolution des Gemeinderates zur Stärkung des Bildungsstandortes Innsbruck: „Diese Resolution spiegelt die gute und enge Beziehung der Stadt Innsbruck zur Medizinischen Universität wider. Wir sind aber auch stolz, dass die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) die Landesuniversität sowohl für Nord- als auch für Südtirol ist.“

Die Mehrzahl der Südtiroler MedizinstudentInnen studiert in Innsbruck. Die Südtiroler StudienbewerberInnen werden in Innsbruck wie Österreicher behandelt und gehören somit zur 75 Prozent-Quote, die bei der Vergabe der Medizinstudienplätze berücksichtigt werden. Jedes Jahr beginnen rund 30 SüdtirolerInnen ihr Medizinstudium in Innsbruck.

Die MUI arbeitet mit Südtirol auf dem Gebiet der Forschung und Lehre in der Medizin bereits heute eng zusammen. So gibt es eine Kooperation mit der Wissenschaftseinrichtung EURAC und verschiedenen Südtiroler Krankenhäusern, die Lehrabteilungen der Medizinischen Universität sind und bilden heute schon Studenten aus.

Die Herausforderung und auch die Chance für die Zukunft ist jedoch die Bündelung der Ressourcen, um mit den vorhandenen Mitteln möglichst viel in Forschung und Lehre zu erreichen. „Wir würden daher diese Kooperationen gerne weiter ausbauen in Form einer Euregio Universität für Medizin mit Beteiligung der Universität Bozen“, so Prof. Herbert Lochs. Daraus könnte für beide Länder eine Erweiterung der wissenschaftlichen Möglichkeiten entstehen. Aufgrund einer solchen Zusammenarbeit könnte sogar langfristig ein gemeinsames Studium entstehen.

„Auf diese Art und Weise können wir gemeinsam wesentlich effizienter unsere finanziellen Ressourcen einsetzen“, erklärt Rektor Lochs.

Details zur Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 1.800 MitarbeiterInnen und ca. 2.800 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden drei Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. Neu im Studienplan ab Herbst 2011 ist das Bachelor-Studium der Molekularen Medizin.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. In der Forschung liegen die Schwerpunkte im Bereich der Molekularen Biowissenschaften (u.a. bei dem Spezialforschungsbereich „Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“, Proteomik-Plattform), der Neurowissenschaften, der Krebsforschung sowie der molekularen und funktionellen Bildgebung. Darüber hinaus ist die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck in der hochkompetitiven Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.
25. Februar 2011