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Reges Interesse am Hochwasserschutz-Projekt

ArchitektInnen, StudentInnen und Professoren besichtigten die Baustelle.
Die Bauarbeiten im Zuge des Hochwasserschutzprojektes an Inn und Sill – Innsbrucks größtes und umfangreichstes Tiefbauprojekt – kommen plangemäß voran. Im vergangenen Dezember wurde die Kajakrampe fertiggestellt, die nach Abschluss der Arbeiten gemeinsam mit Rad- und Fußwegen sowie großzügigen Grünanlagen einen Naherholungsmehrwert für die Bevölkerung schaffen wird.

Am 19. Jänner besuchte eine Gruppe von StudentInnen und Professoren der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften der Universität Innsbruck gemeinsam mit ArchitektInnen des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins (ÖIAV) den Projektabschnitt an der Sill/Inn-Mündung, um vor Ort die aktuellen Entwicklungen dieser einzigartigen Baustelle zu beobachten.

Ing. Gerhard Dendl (Projektmanagement der Stadt Innsbruck) führte gemeinsam mit den verantwortlichen Bauleitern der ARGE Strabag-Alpine die zahlreichen Besucher über das Gelände und informierte über die einzelnen Abschnitte und Fortschritte dieses richtungsweisenden Hochwasserschutz-Projektes inmitten der Tiroler Landeshauptstadt.

Die StudentInnen der Universität Innsbruck unternahmen die Exkursion unter der Leitung von Univ.-Prof. DI Dr. Arnold Tautschnig (Dekan der Fakultät für Bauingenieurwissenschaften) und DI Dr. Reinhold Friedrich (Public-Relations-Team der Fakultät) im Rahmen einer Bauingenieur-Exkursion (BIEX). Diese wurde in enger Kooperation mit dem ÖIAV unter der Leitung von DI Dr. Christian Molzer organisiert. Ziel war, das Entstehen und den Fortschritt dieses einzigartigen Bauprojektes vor Ort zu beobachten.
Den StudentInnen soll so eine bessere Vernetzung zwischen universitärer Theorie und alltäglicher Baustellenpraxis ermöglicht werden. Für die teilnehmenden Mitglieder des ÖIAV steht bei derartigen Besichtigungen der Erfahrungsaustausch untereinander und mit den jeweiligen Bauverantwortlichen im Mittelpunkt, um so Synergien für die technische Weiterentwicklung zu schaffen.

In Übereinstimmung mit den überaus positiven Resonanzen der Exkursions-TeilnehmerInnen – vor allem der StudentInnen – sollen auf Wunsch von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zwischen der Stadt Innsbruck und der Leopold-Franzens-Universität die Kooperationen bei richtungsweisenden Projekten in Zukunft noch weiter vertieft werden.
26. Jänner 2011