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Raum-Verleibung“ in der Andechsgalerie

Aktuelle Ausstellung in der Galerie im Andechshof
Im Dezember zeigt Anemona Crisan in der Galerie im Andechshof unter dem Titel „Raum-Verleibung“ eine installative Arbeit, die der Auseinandersetzung der Künstlerin mit dem Körper-Raum Verhältnis gewidmet ist. Gezeichnete Körper, überlebensgroß und raumgreifend, expandieren in einem Liniennetz entlang der Raumoberfläche am Boden, an der Decke und auf Wänden. Am 12. Dezember wurde die Ausstellung von Galerieleiter Horst Burmann in Anwesenheit der Kulturausschussobfrau Gemeinderätin Univ.-Prof. Dr. Patrizia Moser, Kulturausschussmitglied Gemeinderat Franz Hitzl sowie zahlreicher Gäste eröffnet.

„Ich möchte meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, wie das letzte Jahr in der Andechsgalerie gelaufen ist“, so Gemeinderätin Moser: „Wir haben unter anderem den 20. Geburtstag der Galerie gefeiert, das ist wirklich eine Erfolgsgeschichte.“

Einführende Worte sprach im Anschluss noch die neue leitende Kuratorin des Kunstraum Innsbruck Karin Pernegger.

Die Ausstellung
Der Titel „Raum-Verleibung“ verweist auf den Prozess der Einverleibung des realen Raumes durch die gezeichneten, virtuellen Körper und den aus dieser Verbindung entstehenden synthetischen, dritten Raum, der für die BesucherInnen sinnlich erfahrbar und zugleich real betretbar ist. Anemona Crisan interessiert die Frage nach dem Verhältnis von Körperlichkeit und Räumlichkeit. Ein Thema, das die Künstlerin in raumbezogenen, installativen Arbeiten im Ausstellungskontext und öffentlichen Räumen ebenso wie in autonomen Werken auf Leinwand und Papier behandelt.

Die Künstlerin
Anemona Crisan wurde 1980 in Bukarest geboren und ist in Tirol aufgewachsen. Sie studierte zunächst Kunstgeschichte an der Universität Wien und machte 2011 ihren Abschluss an der Akademie der bildenden Künste Wien in den Studien Bildende Kunst, sowie Kunst- und Kulturwissenschaften. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Wien.

13. Dezember 2012