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Wesentliche Verbesserung der Lichtsituation im Rapoldipark durch modernste Beleuchtungstechnologie der IKB
Wesentliche Verbesserung der Lichtsituation im Rapoldipark durch modernste Beleuchtungstechnologie der IKB

Mehr Licht, mehr Sicht – Sicherheitsmaßnahmen im Rapoldipark

Beleuchtungskonzept und Heckenlichtung im Erholungs- und Begegnungsraum

Im Jahr 2007 wurde erstmals die Schutzzone im Bereich Rapoldipark erlassen, um der Suchtmittel-Szene Einhalt zu gebieten. Mit diesem „rechtlichen Werkzeug“ gelang es der Polizei innerhalb weniger Wochen diese Szene aus dem Rapoldipark zu vertreiben.

Der Rapoldipark war wieder das, wofür er geschaffen wurde: Ein Erholungs- und Begegnungsraum für Familien, Kinder, Jugendliche und Erholungssuchende.

Die Sicherheit der BürgerInnen ist Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ein wichtiges Anliegen: „Sicherheit ist ein Grundbedürfnis jeder Einwohnerin und jedes Einwohners und wir sind bemüht seitens der Stadt Innsbruck sicherheitsrelevante Maßnahmen zur Erhöhung des Sicherheitsstandards zu ergreifen“, sagt dazu das Stadtoberhaupt: „Wir nehmen Hinweise und Anliegen von Innsbrucks Bürgerinnen und Bürgern sehr ernst und versuchen diesen umgehend nachzukommen“.

Aufgrund mehrer BürgerInnenmeldungen fand Anfang Oktober eine Begehung mit dem städtischen Amt für Grünanlagen und Polizeibeamten der Polizeiinspektion Pradl statt. Stadtrat Gerhard Fritz führt dazu aus: „Groß- und dichtwüchsige Sträucher und Hecken boten Sichtschutz, der die Arbeit der Polizeibeamtinnen und –beamten sowie der MÜG erschwerte. Dem haben wir unverzüglich Abhilfe geleistet.“

 

Passgenaues Beleuchtungskonzept

Bisher war im Rapoldipark nur ein zentraler Fußweg ausgeleuchtet. Als weitere sicherheitsbringende Maßnahme wurde auf Wunsch der Stadt Innsbruck von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) – die für die öffentliche Beleuchtung der Stadt verantwortlich ist – ein neues Beleuchtungskonzept für den Rapoldipark ausgearbeitet. Dieses verbessert die Situation im Park. „Auch hier haben wir auf Rückmeldungen und Wünsche aus der Bevölkerung schnellstmöglich reagiert“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

Durch die 16 neu angebrachten Lichtpunkte werden jedoch ab sofort wesentlich mehr Bereiche erhellt. Die einzelnen Lichtpunkte bestehen aus einem fünf Meter hohen Masten und einer modernen LED-Leuchte. Somit wird der Park in der Dunkelheit wesentlich freundlicher und einladender. Darüber hinaus soll das Beleuchtungskonzept zur Verstärkung des Sicherheitsgefühles sowie der Bewegungsfreiheit beitragen.

Der Leiter der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG), Elmar Rizzoli, bestätigt: „Unsere Aufgabe besteht unter anderem darin, zu kontrollieren, ob die Parkordnung eingehalten wird. Durch die Errichtung weiterer Leuchten, aber auch durch die Lichtung der Sträucher, sind die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erheblich verbessert worden.“

Die innovativen LED-Leuchten sind energieeffizient und kostensparend. Ihr Licht erhellt dank „Dark-Sky“-Ausführung nicht den Nachthimmel, wodurch störende Lichtemissionen vermieden werden. Der Lebensrhythmus von Mensch und Tier wird dadurch geschont. Auch die Bevölkerung profitiert davon, da wegen des gerichteten Lichts keine unnötige Bestrahlung ihre Nachtruhe stört.

 

Neues Licht für ganz Innsbruck

Bis 2020 werden ca. 10.300 Lichtpunkte in der Tiroler Landeshauptstadt auf LED umgestellt. „Licht trägt wesentlich zur Lebensqualität in der Stadt bei. LED ist eine umwelt- und klimaschonende Technologie, die zudem sehr effizient ist. In Innsbruck können damit weitere 25 Prozent des Energiebedarfes für die öffentliche Beleuchtung eingespart werden“, erläutert IKB-Vorstandsdirektor DI Franz Hairer die Vorteile. (VL)

Kontakt

Strom Netz Service

Ing. Wolfgang Kerber: wolfgang.kerber@ikb.at