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Radzählstelle erstrahlt in grünem Licht

Die seit Mitte Dezember betriebene Radzählanlage zwischen Sill- und Rapoldipark macht deutlich, welch tüchtige RadlerInnen die InnsbruckerInnen sind. Die Zählanlage mit moderner Anzeigetafel präsentiert die Zahlen für jeden sichtbar in grüner Leuchtschrift. „Auch im Winter wird Rad gefahren. Täglich passieren rund 1.000 Radfahrerinnen und Radfahrer diese Stelle“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Mit Hilfe einer Induktionsschleife, die im Asphalt eingelassen ist, kann genau verfolgt werden, wie viele Personen mit ihrem Rad täglich über die Zählstelle fahren. Neben der Anzahl kann auch die Fahrtrichtung der PassantInnen erkannt werden. „Autos werden schon seit langem gezählt und es gibt viele Statistiken dazu – das können wir in Innsbruck genauso mit dem Radverkehr. Es ist wichtig die Zahlen zu erfassen und diese auch für die Nutzerinnen und Nutzer sichtbar zu machen“, begründet Pitscheider die Bedeutung der Anzeigetafel.

Bereits siebter Messpunkt

Die neue Radzählstelle Rapoldi/Sillpark ist bereits die siebte in der Stadt Innsbruck. Die weiteren befinden sich an nachfolgenden Plätzen:

  • Am Gießen (Höhe Am Gießen Nr. 3)

  • Herzog-Otto-Ufer (Höhe Ottoburg)

  • New-Orleans-Brücke (nördlicher Brückenkopf)

  • Prandtauerufer (Höhe Hutterweg 1a)

  • Uni/GeiWi (Innradweg südliches Ufer, Höhe Innrain 52d)

  • Walter Park (Höhe Spielplatz)

Zu erkennen sind die Zählstellen generell an den Schleifen im Boden. Die erhobenen Daten werden mittels GPRS versandt und können somit schnell und optimal ausgewertet werden. Die neue Anlage an der Sill zeigt neben der Anzahl der RadfahrerInnen des jeweiligen Tages auch die Gesamtanzahl des laufenden Jahres, sowie aktuelles Datum und Uhrzeit.

Insgesamt fahren jährlich rund 702.000 RadfahrerInnen an der Zählstelle Rapoldi/Sillpark stadtein- bzw. auswärts. (DH)