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PTS-Schüler bringen mehr Licht in die Welt

Spendenaktion der Polytechnischen Schule Innsbruck für "Licht für die Welt".
Eine gute Tat haben die SchülerInnen der Polytechnischen Schule (PTS) in Innsbruck vollbracht: Zum mittlerweile zehnten Mal haben sie gemeinsam mit ihren KollegInnen der PTS Hall im Rahmen des Religionsunterrichts Geld gesammelt, um es für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Am 9. Juni übergaben die SchülerInnen in Anwesenheit von Kinder- und Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann einen Scheck von 1.300 Euro an Herrn Mag. Patrick Hafner, dem Referenten für Spendenprojekte für „Licht für die Welt“.

Vizebürgermeister Kaufmann hat sich bei den Schülern für ihre Solidarität und ihr soziales Engagement herzlich bedankt: „Damit habt ihr über 40 Menschen eine Operation am Grauen Star ermöglicht und ihnen somit ihr Augenlicht wieder geschenkt. Das macht mich stolz, ich hoffe ihr nehmt von dieser Aktion sehr viel für euch persönlich mit“, so Kaufmann.

Schüler zeigen soziales Engagement
Seit nunmehr zehn Jahren haben die SchülerInnen der PTS Innsbruck unter dem Motto „PTS Innsbruck hilft helfen“ während der Fastenzeit durch ihren individuellen Verzicht Geld gesammelt. Damit wollte die Polytechnische Schule einen Beitrag zur Verzichtsaktion des Katholischen Familienverbandes leisten. „Auf Initiative des Religionslehrers der beiden Polytechnischen Schulen Hall und Innsbruck Thilo Grund haben sich allein in Innsbruck rund 100 Schüler an der Spendenaktion beteiligt“, freut sich der Direktor der PTS Innsbruck Paul Hofbauer. So sind am Ende der 40-tägigen Fastenzeit ganze 1.300 Euro zusammengekommen.

„Licht für die Welt“ in Zahlen
Der Erlös der Aktion ging auch heuer wieder an die international agierende Organisation „Licht für die Welt“. Die 1988 als Christoffel-Blindenmission Österreich gegründete Organisation setzt sich für augenkranke, blinde und anders behinderte Menschen in den armen Gebieten unserer Erde ein. „Weltweit gibt es 39 Millionen Blinde, davon leben 90 Prozent in Entwicklungsländern und drei Viertel davon könnten mit einfachen Mitteln geheilt werden. Eine Operation am Grauen Star kostet nur rund 30 Euro und dauert 15 Minuten“, erklärte Spendenreferent Hafner den Schülern.

Allein im vergangenen Jahr hat die „Licht für die Welt“ 135 Hilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa durchgeführt und insgesamt 700.000 Menschen untersucht, behandelt, operiert und ausgebildet. Der Großteil der Projekte zielt auf Blindheitsverhütung und Rehabilitation blinder und behinderter Menschen ab. 40.700 am „Grauen Star“ erkrankte Menschen wurden operiert und 17.100 Kinder mit Behinderungen gefördert und rehabilitiert.
09. Juni 2011