Logo Innsbruck informiert
1135256379_0.jpg

Projekt Rucksack

Elternbildung von Eltern mit Zuwanderungsgeschichte
Sprachliche Bildung beginnt in der Familie und wird in Kindergärten ergänzt und fortgeführt. Das Projekt „Rucksack KiTa“ unterstützt Kinder zwischen vier und sechs Jahren und Eltern mit Zuwanderungsgeschichte sowie Kindergärten in diesem Bildungsprozess.

„Das Projekt trägt zu einem Miteinander der in Innsbruck ansässigen Kulturen teil“, freut sich Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner: „Die Mehrsprachigkeit wird dabei als Potenzial der Kinder aufgegriffen.“

Eltern und PädagogInnen arbeiten Hand in Hand
„Rucksack-KiTa“ hat die allgemeine sprachliche Bildung anhand von Themen wie „Körper“, „Kindergarten“ und „Familie“ zum Ziel. Die Kinder werden von den Eltern in der Herkunftssprache und von den PädagogInnen in der deutschen Sprache gefördert. Die Eltern werden als ExpertInnen für die Erziehung ihrer Kinder sowie für das Erlernen der Herkunftssprache angesprochen. Sie treffen sich für die Dauer von neun Monaten wöchentlich und werden durch speziell ausgebildete ElternbegleiterInnen angeleitet.
Entwickelt wurde das Programm von den „Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien“ in Nordrhein-Westfalen.
Nach Projektstart im städtischen Kindergarten Walderkammweg im Sommersemester 2012 wird das Projekt seit September 2012 auch im städtischen Kindergarten Olympisches Dorf und Pechegarten durchgeführt.

Aktuell nehmen 71 Eltern und deren Kinder teil. Das Projekt wird derzeit in den Sprachen Deutsch, Serbisch, Kroatisch, Bosnisch, Türkisch, Englisch und Russisch durchgeführt.


26. März 2013