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Problematik Hundekot

Stadt appelliert an das Verantwortungsbewusstsein von HundehalterInnen
Immer wieder stehen sie in Diskussion – die Hinterlassenschaften der Hunde. Auf Grund vermehrter Beschwerden über stark mit Hundekot verschmutzte Park- und Grünanlagen appelliert die Stadt Innsbruck nun einmal mehr an die Einsicht der HundehalterInnen.

„Der Kot ist nicht nur unappetitlich, sondern auch eine nicht zu unterschätzende Infektionsquelle für Kinder und immunschwache Erwachsene“, erklärt Ing. Thomas Klingler (Amtsleitung Grünanlagen): „Es können Salmonellen, Hundewürmer, Hakenwürmer und Bandwürmer übertragen werden. Umso unverständlicher ist es, dass sogar Kinderspielplätze von dieser Verschmutzung nicht verschont bleiben.“

Die Verunreinigung durch Hundekot ist von den HundehalterInnen zu entfernen. Um eine leichte sowie ordnungsgemäße Entsorgung zu ermöglichen, gibt es im Innsbrucker Stadtgebiet mehr als 200 Sackomat-Standorte. Hundesackerl können aber auch beim Bürgerservice in den RathausGalerien, sowie bei den Bauhöfen kostenlos bezogen werden.

Es gäbe laut Klingler bereits viele verantwortungsbewusste HundebesitzerInnen, die den Kot vorschriftsmäßig entsorgen: „Leider ignorieren aber immer noch etliche die Aufnahmepflicht und tragen damit wesentlich zu den bestehenden Konflikten bei.“

Solche Konflikte wären eigentlich leicht vermeidbar, weiß auch der zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Wer den Kot seines Lieblings ordnungsgemäß entsorgt, sorgt auch dafür, dass andere sich nicht belästigt fühlen und ärgern müssen. Das hilft, dass Innsbruck eine saubere Stadt bleibt und das tut dem Zusammenleben in unserer Stadtgemeinschaft gut.“
24. Februar 2014