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Zahlreiche StadtteilbewohnerInnen nahmen am öffentlichen Workshop teil und brachten ihre Anregungen, Ideen und Einwände ein.
Zahlreiche StadtteilbewohnerInnen nahmen am öffentlichen Workshop teil und brachten ihre Anregungen, Ideen und Einwände ein.

So könnte die Zukunft von Hötting-West ausschauen

Ein Team von ExpertInnen untersucht derzeit die Entwicklungsmöglichkeiten in Hötting-West, Kranebitten und dem Harterhofplateau. Der vorläufige Zwischenstand wurde den StadtteilbewohnerInnen am 02. Oktober präsentiert.

SpezialistInnen aus den Bereichen Raumplanung, Städtebau und Architektur, Verkehrsplanung, Landschaftsplanung und Umwelt befassen sich derzeit intensiv mit den Möglichkeiten für die zukünftige Stadtteilentwicklung in Hötting-West, Kranebitten und dem Harterhofplateau. Erörtert wurden vor allem mögliche Siedlungs- und Freiraumentwicklungen, Infrastrukturen und Verkehrserschließungen. Dafür arbeiten die ExpertInnen eng mit den zuständigen städtischen Fachämtern zusammen.

 

Ein öffentlicher Workshop für die AnrainerInnen

Gemeinsam mit den Fachabteilungen hat das ExpertInnenteam im Sommer potenzielle Entwicklungsräume und verschiedene Nutzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Der vorläufige Zwischenstand dieser Untersuchungen wurde am 02. Oktober bei einem öffentlichen Workshop im Congress Innsbruck präsentiert. Die BewohnerInnen des Stadtteils konnten sich mit ihren Anregungen, Ideen und Einwänden aktiv einbringen und die Vorschläge der SpezialistInnen in kleinen Arbeitsgruppen diskutieren. Die Ergebnisse des Workshops werden nun vom ExpertInnenteam ausgewertet und bis Ende des Jahres nochmals als „Gesamtpaket“ mit den städtischen Fachämtern abgestimmt. Das Resultat wird anschließend den politischen Gremien als Grundlage für weitere Entscheidungen vorgelegt.

 

Vier mögliche Entwicklungsräume

Durch die landschaftlichen Unterschiede ergeben sich vollkommen unterschiedliche topografische und atmosphärische Milieus, die gesondert behandelt werden müssen. Die Expertinnen haben daher im Stadtteil vier mögliche Entwicklungsräume aufgezeigt. In greifbarer Zukunft liegt jedoch nur Entwicklungsraum 1, der sich nördlich der Kranebitter Allee erstreckt und westseitig an Kranebitten sowie im Osten an den Campus der technischen Universität grenzt. Die Vorschläge für die Entwicklungsräume 2, 3 und 4 stellen mittel- bis langfristige Optionen dar. Dabei handelt es sich um den Bereich rund um den Harterhof, den nördlichen Steilhang zwischen Mittenwaldbahn und bestehendem Siedlungsraum sowie das Gebiet um die Kaserne in Kranebitten.Der Entwicklungsraum 3 wird übrigens aber sicher nicht in dieser Generation diskutiert werden.

  

Das sagt das Expertinnenteam

Bei einer möglichen Entwicklung wird großer Wert darauf gelegt, die eigenständigen Stadtteile zu bewahren. Kompakte Bebauungsformen sollen die Bodenressourcen schonen und Zersiedelungen vermieden sowie mögliche Lärmbelastungen durch den Flugverkehr mindern. Besonderes Augenmerk gilt den Frei- und Grünräumen in Hötting West. Ziel ist es, Hötting-West zu einem vielfältigen, gut durchmischten Stadtteil weiterzuentwickeln, in dem Arbeitsplätze, zentrale Einrichtungen, Sport-, Freizeit- und Grünanlagen eine hohe urbane Qualität bieten. (KS)