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Prämierung der 550.000 Radfahrerin

Trend zum Rad im Berufsverkehr bestätigt sich
„Sommerzeit ist Radlzeit“ – soweit eine landläufige Theorie. Für die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck stimmt dieser Befund allerdings auch. Seit 1. März wurden am Radverkehrszähler beim Rapoldipark östlich des Einkaufszentrums Sillpark täglich durchschnittlich 2.500 RadlerInnen in beide Richtungen registriert. Aus diesem Anlass gratulierte die für Mobilität zuständige Vizebürgermeisterin Mag.ª Sonja Pitscheider der 550.000 Radfahrerin und dankte ihr für den Umstieg auf das umweltfreundliche Verkehrsmittel.

„Durch den Rapoldipark führt eine eigene Fahrradroute. Für uns ist es nach den Sommerzahlen besonders interessant auch das Fahrradverhalten im Winter zu analysieren“, so Vizebürgermeisterin Pitscheider, die dies vor allem in Bezug auf den Winterdienst auf Radwegen interessiert.

Details und Fakten
Die Stadt Innsbruck verfügt aktuell über zwei Radverkehrszähler im Rapoldipark und beim Prandtauerufer, die die Daten via Induktionsschleife erheben und dann direkt zum Zentralrechner der Stadt weiterleiten. Ersterer deckt den Fahrradverkehr aus der Reichenau ab, jener beim Prandtauerufer die nordseitige Frequenz von Richtung Hötting/Hötting-West stadteinwärts. Beide Radachsen werden sehr gut angenommen.

Wenn der Wochenfahrradverkehr analysiert wird, sieht man, dass das Fahrrad vor allem im Berufsverkehr zum Einsatz kommt. Die Spitzen liegen Montag bis Donnerstag jeweils in den Morgen und Abendstunden, am Freitag morgens und mittags. Am Wochenende nimmt die Frequenz generell ab.

Neue Radverkehrszähler angedacht
Um die Daten zum Fahrradverhalten noch besser aufbereiten zu können, wird vom Referat Verkehrsmanagement angedacht weitere Radverkehrszähler im Stadtgebiet zu installieren. Darüber hinaus soll die Fahrradfrequenz auch hinsichtlich Jahreszeiten und gekoppelt an Wettersituationen analysiert werden.
24. Oktober 2013