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Prämierung der besten Klassenarbeiten

„Bleib sauber“ - Die Aktion für eine Jugend ohne Straftat.
(RMS) Stadt Innsbruck, Polizei und ÖBB führten am 19. und 20. Oktober präventive Workshops für Jugendliche durch. Insgesamt 15 vierte Klassen der Innsbrucker Neuen Mittelschulen nahmen daran teil. Im Anschluss galt es für die SchülerInnen, einen umfangreichen Fragebogen zu beantworten. Die besten Arbeiten wurden am 3. November im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Plenarsaal prämiert und die Preise von Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Stadtpolizeikommandant Dr. Franz Birkfellner den teilnehmenden Klassen überreicht.

Österreichweit einzigartiges Netzwerk
Seit mehr als drei Jahren gibt es mit „vertrauen(s).bildung.sicherheit“ in Innsbruck ein Netzwerk, das in Österreich einzigartig ist: Polizei, Stadt Innsbruck, Bezirksschulrat Innsbruck-Stadt, Schulpsychologischer Dienst, Schulleitungen und Jugendwohlfahrt haben sich zusammengeschlossen, um unbürokratisch, effizient und schnell Präventions- und gegebenenfalls auch Interventionsarbeit im Bereich Jugend zu leisten. „Es ist wichtig, den Jugendlichen präventiv den richtigen Weg zu weisen und ihnen rechtzeitig den Unterschied zwischen einem ‚Lausbubenstreich’ und Handlungen mit strafrechtlichen Konsequenzen aufzuzeigen“, so Jugend- und Bildungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Schwerpunktaktionen im Oktober 2010
Im Oktober 2010 setzte das Stadtpolizeikommando in Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck wieder einen Schwerpunkt unter dem Motto „Bleib sauber – Die Aktion für eine Jugend ohne Straftat“.

Das Stadtpolizeikommando Innsbruck setzte gemeinsam mit der Mobilen Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck und den ÖBB zielgerichtete Akzente. Bei Schwerpunktkontrollen, Podiumsdiskussionen und Workshops wurden insgesamt 320 Stunden in die Jugendarbeit investiert:
  • Schwerpunktkontrollen in öffentlichen Verkehrsmitteln (auch Nightlinern) und an Haltestellen in Innsbruck
  • Jugendschutzkontrollen an öffentlichen Plätzen, in Parkanlagen und in Gast- bzw. Nachtlokalen mit Fokus auf Alkoholkonsum und Rauchen, Ausgehzeiten, sichtbaren Aushang der Jugendschutzbestimmungen sowie die Abgabe von alkoholischen Getränken an Jugendliche in den Lokalen
  • Podiumsdiskussionen mit Innsbrucker Jugendlichen im Jugendzentrum Hötting-West (PI Hötting), Jugendzentrum St. Paulus (PI Reichenau), Kulturverein der türkisch-islamischen Gesellschaft (PI Saggen) sowie Österreichische Islamische Förderation (Stadtpolizeikommando)
  • Workshops mit KlassenvertreterInnen aller Innsbrucker Neuen Mittelschulen
Workshops mit vielen GewinnerInnen
Um bei Jugendlichen oft vorhandene Hemmschwellen gegenüber Behörden und Ämtern abzubauen, wurde vom Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos Innsbruck ein innovatives Projekt entwickelt, das einen entspannten Dialog zwischen Polizei und Jugendlichen ermöglichen, damit bestimmte Problemfelder besser aufarbeiten oder vielleicht gar im Ansatz vermeiden sollte.

Gemeinsam mit der Stadt Innsbruck, Amt für Familie, Bildung und Gesellschaft sowie Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen, dem Bezirksschulrat Innsbruck-Stadt und einem Sicherheitsexperten der ÖBB wurde dieses Projekt dann am 19. und 20. Oktober 2010 durchgeführt.

Freiwillige VertreterInnen von 15 vierten Klassen der Innsbrucker Hauptschulen arbeiteten und diskutierten einen ganzen Nachmittag lang mit PräventionsbeamtInnen des Stadtpolizeikommandos Innsbruck und Elmar Rizzoli, Vorstand des Amtes für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen, sowie Ing. Uwe Neuhauser von den ÖBB. Dabei ist es gelungen, die Jugendlichen vorurteilsfrei zu erreichen, das Unrechtbewusstsein zu schärfen, mögliche Gefahren und Folgen zu verdeutlichen und insgesamt ein bewussteres Miteinander zu erzielen.

Am Ende der Veranstaltung erhielten die KlassenvertreterInnen einen umfangreichen Fragebogen zu den diskutierten Themen, der so gestaltet wurde, dass eine umfassende Beantwortung nur unter der Einbindung aller MitschülerInnen erfolgen konnte. „Es sind wirklich exzellente Ergebnisse dabei“, lobte Projektleiter Oberstleutnant Hubert Rimml (Leiter des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Innsbruck) die TeilneherInnen.

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Zur Prämierung waren neben den SchülerInnen, DirektorInnen und KlassenlehrerInnen u. a. auch Bezirksschulinspektor Ferdinand Treml, Amtsvorstand Elmar Rizzoli, Projektleiter Oberstleutnant Hubert Rimml (Leiter des Kriminalreferates des Stadtpolizeikommandos Innsbruck) gekommen.
03. November 2010