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Positive Bilanz für das außergewöhnliche Passjahr 2010

Der angekündigte Ansturm ist durchwegs bürgerorientiert verlaufen.
Österreichweit ist im Jahr 2010 jeder fünfte Reisepass abgelaufen (rund 1,2 Millionen Pässe), weshalb auch in Innsbruck mit einem überdurchschnittlichen Andrang zu rechnen war. Effektiv haben sich im Vergleich zum Jahr 2009 die Passaustellungen in Innsbruck um rund 26% erhöht – im Jahr 2010 hat die Passdienststelle gesamt 10.345 Reisepässe ausgestellt.

„Aufgrund der getroffenen Maßnahmen und der besonders engagierten Arbeit seitens der Stadtverwaltung wurden die Herausforderungen positiv bewältigt“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer erfreut. „Mein Dank gilt den MitarbeiterInnen im Referat für Passangelegenheiten und der vorausschauenden Öffentlichkeitsarbeit.“

Passaustellungen bürgerorientiert und ohne längere Wartezeiten
„Mittels Einschaltungen in den verschiedensten Medien und Personalaufstockungen konnten wir einen reibungslosen Ablauf sicherstellen“, ergänzt Amtsvorstand Eduard Vetter (Standesamt und Personenstandsangelegenheiten). „Durch die gesetzten Schritte seitens der Stadt Innsbruck im Vorfeld verlief der Ablauf bürgerorientiert und nahezu ohne längere Wartezeiten.“

Neben einer durchdachten „Passkampagne“ unter dem Slogan „Beantragen Sie schon jetzt Ihren Pass…“, haben auch personelle Maßnahmen zu einer Entlastung im eigentlichen „Passjahr 2010“ geführt. Die Arbeitsplätze in der Passdienststelle sind von vier auf sieben aufgestockt worden, außerdem sind zwei sogenannte „Notschalter“ eingerichtet worden, die im Falle des Falles einsatzbereit waren.

Einer der stärksten Tage für das Referat für Passangelegenheiten war beispielsweise ein Fenstertag im Mai – so wurden an diesem einen Freitag 145 Passamtshandlungen (davon 61 Fingerprintpässe und 49 Kinderpässe) durchgeführt.

Gründe für den Ansturm
Eine Gebührenerhöhung für die Ausstellung eines Reisepasses im Jahr 2000 war Grund für den Ansturm auf die Passämter. Zehn Jahre später, also im Jahr 2010, sind diese Pässe abgelaufen - in Innsbruck waren es rund 12.500.

Dass die Eintragungen von Kindern in den Reisepässen der Eltern seit dem Frühjahr 2009 aufgrund einer EU-Richtlinie nicht mehr möglich sind und die Kinder daher eigene Reisepässe benötigen, galt als zusätzliche Herausforderung für die MitarbeiterInnen im Referat für Passangelegenheiten.
28. Februar 2011