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Mehr Platz für Lebensqualität

Innsbruck verändert sich, wächst und gewinnt an Wohlfühlcharakter. Dies wird auch bei einem Spaziergang durch die Alpenstadt deutlich: Plätze werden grüner, Kinderspielplätze werden geschaffen und der Nahbereich an Inn und Sill verschönert. Für all diese Aktionen sind die Referate Grünanlagen – Planung und Bau sowie Stadtgartendirektion verantwortlich. Einige Beispiel führen vor Augen, wo die Referate bereits in der Vergangenheit Hand anlegten und wo künftig Veränderungen anstehen.

Wenn Kinderträume wahr werden

Ob eine großzügige Sandkiste, eine Schaukel, zwei Wippgeräte, eine Doppelschaukel oder eine Zwei-Turmanlage mit Rutsche – am Kinderspielplatz auf der Einhausung der Inntal Autobahn in Amras werden Kinderträume war. Zum Rasten und Verweilen laden zudem ein neuer Trinkbrunnen, zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie ein schattenspendendes Sonnensegel ein. Die Bauarbeiten für diese spielerische und besonders familienfreundliche Nutzung der Autobahneinhausung wurden bereits im April 2014 abgeschlossen.

Den Inn erleben

Mit der neuen Seniorenwohn- und Seniorenbetreuungseinrichtung im Olympischen Dorf hat die Innsbrucker Stadtbau GmbH neue Wohnmöglichkeiten für 118 Personen geschaffen. Im Zuge der Errichtung wurde auch der Außenbereich neu gestaltet. Auf rund 14.000 m² östlich und westlich des Neubaus wurde ein attraktiver Aufenthaltsbereich an der Promenade geschaffen. Der Freiraum wurde zum Inn hin geöffnet und dadurch ein wertvoller Erholungsraum wie auch ein multifunktionaler Generationenpark geschaffen.

Es grünt so grün, wenn Innsbrucks Blumen blühn

Premiere feierten im vergangenen Jahr einjährige Blumenwiesen, die zusätzlich zu den bestehenden Blumenbeeten an vielen verschiedenen Standorten wie etwa dem Leipzigerplatz, der Sillparkkreuzung, der Adamgasse oder der Innstraße angesät wurden. Durch die Mischung der Wildblumenarten benötigen die Blumenwiesen keine Dünge- oder Pflanzenschutzmittel. Die bunten Blumenwiesen sind darüber hinaus jede für sich ein kleines Ökosystem, das sich das ganze Jahr über ungehindert entwickeln und gleichzeitig als positiver Umwelteffekt gesehen werden kann. Auch 2015 werden die blühenden Wiesen wieder für Farbe in der Stadt sorgen.

„Die besondere Herausforderung von öffentlichen Räumen und Plätzen besteht darin, dass sie Orte sein sollen, an denen sich jede und jeder wohl fühlt. Die Stadt Innsbruck und das Amt für Grünanlagen hat sich ebendiese Aufgabe zum Ziel gesetzt und macht unser Stadtbild durch zahlreiche Projekte bunter, lebenswerter und lebendiger.“

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz

Der (Verbindungs-) Weg ist das Ziel

Bereits 2012 wurde die Rad- und Fußwegverbindung zwischen Olympiastraße und Wiesengasse ausgebaut und neu bepflanzt. Nach der einjährigen Anwuchs- und der zweijährigen Entwicklungspflege konnte das Neugestaltungsprojekt im November vergangenen Jahres abgeschlossen werden. Die Wegverbindung wurde durch die Maßnahmen zum landschaftlichen Erholungsraum und präsentiert sich seither als ideale Anbindung an das Naherholungsgebiet Paschberg. Die einladende Parkanlage verfügt über 6.600 m2 Rasenfläche sowie über 700m2 Pflanzenfläche, die seitens des Amtes für Grünanlagen zu mähen bzw. zu jäten sind.

Ein städtischer Schatz verschönert Plätze und Straßen

Neben sogenannten Ersatzpflanzungen, etwa aufgrund von Sturmschäden oder aus Sicherheitsgründen, werden durch zahlreiche Neu- und Umbauarbeiten mitunter auch neue Standorte für Baumpflanzungen geschaffen. 23 Bäume wurden so beispielsweise in der Wilhelm-Greil-Straße Süd gepflanzt. Insgesamt wurden 276 Bäume im Jahr 2014 nach- bzw. neu gepflanzt. Das Amt für Grünanlagen betreut im ganzen Stadtgebiet ca. 25.000 Bäume, welche einen geschätzten betriebswirtschaftlichen Wert von rund 25 Mio. Euro haben.

Was wird sich noch verändern?

Eine Neugestaltung ist im Bereich des Grünzugs Gutshofweg in der Reichenau geplant. Durch eine schlüssige Erschließung und Grünstruktur wird sich die in die Jahre gekommene Parkanlage in eine „Generationenparklandschaft“ verwandeln. Auch die ca. 4.500 m2 große Parkanlage an der Franz-Greiter-Promenade wird zu einer zeitgemäßen Freizeitfläche für alle Altersgruppen. Nach Abschluss der derzeit stattfindenden Bauarbeiten an der Franz-Gschnitzer-Promenade wird der dortige Bereich adaptiert und steht den BürgerInnen bald wieder als attraktiver Erholungsraum zur Verfügung. Daneben stehen auch im Bereich der Sauerweinwiese in Kranebitten oder beim Spielplatz Sieglanger Veränderungen bzw. Erweiterungen an. (AA)