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Platz für die Natur, auch in der Stadt

Broschüre des Projektes "Wildtiere Innsbrucks - Natur findet Stadt" entgegengenommen.
Am 7. März begrüßte Vizebürgermeister Franz X. Gruber den Biologen Mag. Anton Vorauer, um die Broschüre „Die Wildtiere Innsbrucks“ entgegen zu nehmen. Die Broschüre entstand im Rahmen des Projekts „Wildtiere Innsbrucks – Natur findet Stadt“, welches im Zeitraum von 2007 bis 2012 durchgeführt und von der Stadt Innsbruck, dem Land Tirol sowie der Raiffeisen Bank gefördert wurde.

Natur trifft Stadt
Seit der Entwicklung des Menschen gibt es Tierarten, die sich in seiner Umgebung wohl fühlen. Mit der Ausbreitung der Menschen konnten auch diese so genannten „Kulturfolger“ ihr Areal vergrößern. Gerade jene Arten, die sich auf die Nähe des Menschen eingelassen haben, stehen heute vor großen Problemen. So werden sie durch den menschlichen Nutzungs- und Erschließungsdruck wieder aus der Stadt vertrieben oder finden auf Grund der hermetisch abgeriegelten Gebäude keinen Lebensraum.

Naturschutz in Innsbruck
Die überreichte Broschüre gibt einen Überblick über das Engagement der Stadt Innsbruck im Naturschutz und informiert über Probleme und Lösungen des Artenschutzes. Zudem enthält sie wertvolle Tipps für Einzelpersonen, wie diese selbst in Haus und Garten zum Naturschutz beitragen können.
Das Informationsblatt fasst auch all jene Tätigkeiten zusammen, die im Zuge des Artenschutzprojektes „Wildtiere Innsbrucks – Natur findet Stadt“ realisiert wurden. Im Zuge des Projektes wurden beinahe 200 Artenschutzmaßnahmen, wie etwa das Aufhängen von Nistkästen oder das Öffnen von Dachböden im städtischen Raum umgesetzt. Neben zahlreichen Schulprojekten wurden, in Zusammenarbeit mit dem Innsbrucker Alpenzoo, Nachtführungen veranstaltet, die auf ein breites Publikumsinteresse stießen.

Die Broschüre „Wildtiere Innsbrucks“ ist kostenlos und liegt im Alpenzoo, im Amt für Land- und Forstwirtschaft, bei der Abteilung Umweltschutz, im Tierheim Mentlberg sowie beim WWF auf.
07. März 2012