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Pilgram-Preis 2012

3. Platz für die Neugestaltung des Wiltener Platzls
Gemeinsam mit der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (bAIK) hat die Vereinigung Österreichischer Natursteinwerke (VÖN) am 24. Mai in Wien den Pilgram-Preis 2012 verliehen.

Die Neugestaltung des Wiltener Platzls wurde mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Eingereicht wurde das Projekt vom Planer, dem Innsbrucker Architekt DI Manfred Gsottbauer (Gsottbauer architektur.werkstatt). Laut Jury sei das Projekt ein „Schulterschluss mit der Maria-Theresien-Straße“. Die Gestaltung sei feinsinnig und reduziert. Mit wenigen Elementen sei eine sperrige Kreuzungssituation zum belebten Stadtteilplatz transformiert worden. Die Integrität des Platzes sei offensichtlich.

„Das Wiltener Platzl steht für eine hohe architektonische Alltagsqualität“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer anlässlich der Preisverleihung: „Mit dem Pilgram-Preis werden anspruchsvolle Baukonzepte ausgezeichnet, die sowohl für eine energetische Optimierung als auch für eine wirtschaftliche Konstruktion stehen. Es freut mich sehr, dass die Stadt Innsbruck um einen solchen ‚ausgezeichneten‘ Platz reicher ist.“

„Mit der Neugestaltung ist das Wiltener Platzl zu einem attraktiven und sehr gut frequentierten Stadtteilplatz geworden“, freute sich auch die ehemalige Tiefbaustadträtin und jetzige Gemeinderätin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter, welche die Urkunde für die Stadt Innsbruck als Bauherrin entgegennehmen durfte. „Ich gratuliere Architekt Gsottbauer für sein nun mit dem Pilgram-Preis ausgezeichneten Projekt.“

Pilgram-Preis
Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde für herausragende Bauten, Platz- und Freiraumgestaltungen ausgeschrieben, bei denen eine beispielhafte innovative,
gestalterische und technisch-konstruktive Anwendung von Naturstein im Mittelpunkt steht.

Der Wettbewerb stellt Naturstein als einen Baustoff in den Vordergrund, der durch die individuelle Behandlung von Details und Oberflächen wie kaum ein anderer zur Gestaltung des öffentlichen Raums beiträgt und vorbildlich hinsichtlich der Rücksichtnahme auf Umweltprobleme, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz ist.

„Mit den 20 eingereichten Arbeiten wird eindrucksvoll nachgewiesen, dass mit Naturstein der zeitgemäße Anspruch im Baugeschehen, der sowohl auf Ästhetik und Lebensqualität als auch auf Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit des Materials abzielt, in geeigneter Weise erfüllt wurde“, so die Vorsitzende der Jury, Architektin DI Kathrin Aste in einer abschließenden Wertung.

Der erste Preis ging an die Arbeitsgemeinschaft Architekt DI Ernst Beneder und Architekt DI Dr. Anja Fischer aus Wien für die Gestaltung der Pfarrkirche in Lingenau (Vorarlberg). Mit dem zweiten Preis wurde Architektin DI Bettina Brunner von der Arbeitsgemeinschaft „x Architekten“ für die Ortsplatzgestaltung Naarn im Machlande (Oberösterreich) ausgezeichnet.
29. Mai 2012