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Die neue Parkstraßen-Regelung umfasst die Stadtteile Hötting, Wilten, Pradl und Saggen.
Die neue Parkstraßen-Regelung umfasst die Stadtteile Hötting, Wilten, Pradl und Saggen.

Parkraumkonzept geht in die zweite Phase

Mit 05. Mai diesen Jahres traten in Innsbrucks Innenstadt die ersten Neuerungen des überarbeiteten Parkraumkonzepts in Kraft. Die zweite Phase steht nun unmittelbar bevor: Von den Bestimmungen betroffen sind nach der Innenstadtzone jetzt die Stadtteile Hötting, Wilten, Pradl und Saggen.

Im Zuge der Neuerungen werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt und die ebenfalls gebührenpflichtigen 180-Minuten-Kurzparkzonen in den Stadtteilen Saggen, Pradl, Wilten und Hötting zusammengeführt, wodurch sich vor allem das Stellplatzangebot für die AnwohnerInnen erhöhen wird. Mit einer Sonderbeilage zum Parkraumkonzept wurden bereits im Oktober rund 75.000 Haushalte in der Tiroler Landeshauptstadt über die bevorstehenden Änderungen informiert.

Zur Umsetzung des Konzeptes werden die städtischen Zonen in zwei Bereiche unterteilt. Im westlichen Teil, der Teile von Hötting und Wilten umfasst, wird die Umstellung am 10. November erfolgen, im östlichen Bereich mit den Stadtteilen Pradl und Saggen eine Woche später, am 17. November.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider ist davon überzeugt, dass sich die Änderungen positiv auf das Stellplatzangebot in der Landeshauptstadt auswirken: "Insbesondere die Anrainerinnen und Anrainer, aber auch die ansässigen Betriebe profitieren von der neuen Regelung."

 

Die Neuerungen in den Stadtteilen auf einen Blick:

Hötting:

Als künftige Parkstraße wird der Bereich um die Technik bzw. die Lohbachsiedlung geführt (bisherige Kurzparkzone 20 wird zur Zone U), im Bereich zwischen Sebastian-Kneipp-Weg und der Bachlechnerstraße bis zur Höttinger Au werden (einschließlich dem Anna-Stainer-Knittel-Weg) ebenfalls Parkstraßen eingeführt (künftig Teil der Zone S). Hötting-Dorf (Zone 21) ist von den Änderungen nicht betroffen.

Wilten:

Die bisherigen Kurzparkzonen 18 und 19 werden zu Parkstraßen (Teile der neuen Zonen M und L).

Pradl:

Die Parkstraße Tivoli (bisherige Zone 22) wird zur Parkstraße N. Die gebührenfreien 180-Minuten-Kurzparkzonen 15gf und 16gf werden zu den Parkstraßenzonen R (inkl. Kärntner Straße zwischen Pembaurstraße und Prinz-Eugen-Straße) und Q.

Saggen:

Der Bereich zwischen Sill, Bienerstraße, ÖBB-Viadukt und Inn wird zusammen mit der gebührenfreien 180-Minuten-Zone 13 in die neue Parkstraßen-Zone K integriert.

Kurzparkzonen:

Die Änderungen bei den gebührenpflichtigen 180-Minuten Kurzparkzonen betreffen folgende Bereiche: Die bisherige Zone 17 wird zur Zone E, die Zonen 8 und 9 werden zu D und die Zonen 15 und 16 werden zu J. Die Zone 14 wird die Zone H und aus der Zone 12 wird die Zone G.

Tarifliche Änderungen:

In den 180-Minuten-Zonen bezahlen AutofahrerInnen 70 Cent im Zeitraum von Montag bis Freitag (werktags), ab 9:00 bis 19:00 Uhr (in Zone 21 gelten weiterhin 50 Cent).

In Parkstraßen sind generell 70 Cent pro 30 Minuten einzuwerfen, der ganze Tag kostet 7 Euro. Auch hier wird in der Zeit von Montag bis Freitag (werktags) von 9:00 bis 19:00 Uhr verrechnet.

Eine Ausnahme bildet die künftige Zone N beim Tivoli, dort muss Montag bis Sonntag von 9:00 bis 19:00 Uhr eingeworfen werden. Tariflich gelten auch hier 70 Cent für 30 Minuten und 7 Euro für den ganzen Tag.

 

Wissenswertes rund um das neue Parkraumkonzept

Bodenmarkierungen in Parkstraßen

Während die Kennzeichnung der städtischen Kurzparkzonen unverändert bleibt, werden die zukünftigen Parkstraßen mit gut ersichtlichen Symbolen und grün/weißen Hinweistafeln als solche ausgewiesen. An der Einfahrt zu allen Parkstraßen findet sich demnächst auf einem zwei mal fünf Meter großen Symbol der Buchstabe "P" in einer grünen Ellipse dargestellt (die Symbole werde derzeit getestet). Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider begrüßt die neue Straßenbeschriftung: "Wir wollen, dass die Kennzeichnung der neuen Parkstraßen so klar und strukturiert als möglich erfolgt, um keine Verwirrung unter den Autofahrerinnen und Autofahrern zu stiften. Die neuen Bodenmarkierungen sind für alle gut erkennbar und machen unsere Straßen in Zukunft übersichtlicher."

Firmenparkkarten

Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer hat die Stadt Innsbruck eine Regelung für jene Unternehmen erarbeitet, die von den neuen gebührenpflichtigen Parkstraßen betroffen sind. Diese Verordnung wurde bereits im Gemeinderat beschlossen. "Es ist uns ein großes Anliegen, für die ortsansässigen Betriebe eine transparente, unkomplizierte Parklösung zu finden. In Parkstraßen sollen zukünftig vereinfachte Voraussetzungen für eine Firmenparkkarte gelten", weiß die für Mobilität zuständige Vizebürgermeisterin. Um vor allem JungunternehmerInnen den Einstieg in die Selbständigkeit zu erleichtern, gilt für sie eine gesonderte Regelung: So soll bei der Firmenparkkarten-Erstantragstellung für die ersten sechs Monate der Nachweis über die Verwendung als Firmenfahrzeug entfallen, der Bedarf muss der Behörde gegenüber aber glaubhaft gemacht werden. Erst nach dieser Frist ist der Behörde der regelmäßige Gebrauch des Fahrzeuges nachzuweisen. (KS)

 

Parkkarte online beantragen!

Wer Zeit sparen will, kann seine Parkkarte übrigens auch bequem online beantragen – zu jeder Tages- und Nachtzeit und auch am Wochenende. Die Beantragung erfolgt mittels Online-Formular auf der Webseite www.innsbruck.gv.at/parken, hier findet sich auch ein Zonenplan mit allen bevorstehenden Änderungen zum Download.

Der Zonenplan als Download

parkraumkonzept-zonenplan.pdf   (744 KB)