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Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider stellt die nächsten Phasen des neuen Parkraumkonzeptes vor.
Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider stellt die nächsten Phasen des neuen Parkraumkonzeptes vor.

Parkraumkonzept schreitet kontinuierlich voran

Umstellung erfolgt in vier Schritten von Juni bis November

Nachdem im vergangenen Jahr die ersten beiden Phasen des überarbeiteten Parkraumkonzepts in Kraft getreten sind, setzen sich die Änderungen ab Sommer 2015 fort: Von Juni bis November wird das Konzept Schritt für Schritt in weiteren Innsbrucker Stadtteilen umgesetzt.

 Im Zuge der Neuerungen werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt, wodurch insbesondere die AnwohnerInnen bei der Parkplatzsuche entlastet werden. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt in vier Schritten: Im östlichen Teil, der die Reichenau und das Gebiet nördlich des Südrings umfasst, erfolgt die Umstellung am 01. Juni. Am 13. Juli folgt die Umstellung in der gesamten Höttinger Au. Im Stadtteil Hötting-West/Allerheiligen (nördlich der Kranebitter Allee) und in Teilen von Wilten (Bergisel) tritt die neue Regelung mit 31. August in Kraft. Zuletzt erfolgt am 09. November die Umstellung der verbleibenden Bereiche im Südosten der Stadt, die den Rest von Pradl und Amras (zwischen Südring und Autobahn) umfassen.

 Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider verspricht mit dem neuen Konzept eine Entlastung für alle Parkplatzsuchenden: „„Mit 1. Juni 2015 starten wir die finale Phase des Parkraumkonzepts. Wir schaffen damit für AnrainerInnen, BesucherInnen und UnternehmerInnen ausreichend Parkmöglichkeiten. Die mühsame Parkplatzsuche wird damit der Vergangenheit angehören.“

 Damit die BürgerInnen kontinuierlich auf dem Laufenden gehalten werden, was die Umsetzung der jeweiligen Phasen angeht, werden regelmäßig Informationsveranstaltungen vor den jeweiligen Umstellungsterminen angeboten.

Die einzelnen Phasen, Zonen und Informationsveranstaltungen im Überblick

(die Zonenkürzel beziehen sich auf die Plandarstellung der Zonenkarte, die unten zum Download bereitsteht)

Ab 01. Juni: Im Stadtteil Reichenau wird die bestehende Zone R vergrößert (Zone R2) und im angrenzenden Bereich zwischen Gumppstraße und Südring (Zone P) werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt.

Ab 13. Juli 2015: Die bestehende Zone S wird auf die gesamte Höttinger Au ausgeweitet (S2). Somit befinden sich im gesamten Bereich zwischen Flughafen und Bachlechnerstraße künftig gebührenpflichtige Parkstraßen.

Ab 31. August 2015: Im Stadtteil Hötting-West/Allerheiligen wird die Zone U vergrößert und die Zone T neu eingeführt. Auch die Zonen L und M werden um den Bereich südlich des Westbahnhofs (L2) und den Bergisel (M2) erweitert: In allen Zonen werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt.

Ab 09. November 2015: Die letzte Phase umfasst die Erweiterung der Zonen P, Q und N um den Bereich südlich des Südrings (P2, Q2, N2). Auch hier werden gebührenpflichtige Parkstraßen eingeführt. Die gesamte Zone N beim Tivoli stellt eine Besonderheit dar, da hier auch am Wochenende Parkgebühren anfallen.

Die Informationsveranstaltung für AnrainerInnen der betroffenen Zonen findet am 13.10. von 17:00-19:00 Uhr im Gemeindesaal Amras, Kirchsteig, statt.

Geltungszeiträume und Tarife

Im Gegensatz zu den Kurzparkzonen (90 und 180 Minuten) gibt es in den gebührenpflichtigen Parkstraßen keine Höchstparkdauer. In diesen wird in der Zeit von Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr verrechnet, generell sind 70 Cent pro 30 Minuten einzuwerfen. Es ist auch möglich, sein Fahrzeug in Parkstraßen für einen Tagestarif von 7 Euro den ganzen Tag abzustellen, auch mehrere Tage in Folge sind möglich. AnrainerInnen können eine Parkkarte beantragen (Kosten für zwei Jahre: 222,62 Euro in Kurzparkzonen, 148,32 Euro in abgabepflichtigen Parkzonen).

Eine Ausnahme bildet die Zone N beim Tivoli, dort muss täglich, 365 Tage im Jahr, von 09:00 bis 19:00 Uhr eingeworfen werden. Tariflich gelten auch hier 70 Cent für 30 Minuten und 7 Euro für den ganzen Tag.

Tipp: Die ersten 30 Minuten müssen per Gesetz immer vollständig bezahlt werden, darüber hinaus kann Parkzeit in 10-Cent-Schritten (durch Münzeinwurf beim Parkscheinautomaten) oder in 70-Cent-Schritten (bei Bezahlen mittels Quick-Funktion) zugekauft werden. Beim Handyparken wird nach der ersten halben Stunde hingegen in Intervallen von nur drei Minuten abgerechnet.

Online-Service: Parkkarten für AnrainerInnen

Ein neuer Service ermöglicht Anrainerinnen die Online-Bestellung und Bezahlung ihrer Parkkarte bequem von zuhause aus: Ab 04. Mai kann mittels Online-Formular auf der städtischen Homepage die Parkkarte beantragt und – nach Zustellung des elektronischen Bescheids – online bezahlt werden. Die fertige Karte erhalten die AntragstellerInnen anschließend per Post zugesandt, dadurch entfällt der Weg ins Rathaus.

So funktioniert’s: Wählen Sie auf der Webseite der Stadt Innsbruck (www.innsbruck.gv.at) unter der Rubrik „Leben in Innsbruck“ den Menüpunkt „AnwohnerInnenparken“. Füllen Sie das digitale Formular vollständig aus und vergessen Sie nicht, allfällige Dokumente in digitaler Form anzuhängen. Nach erfolgreicher Prüfung Ihres Antrags erhalten Sie einen elektronischen Bescheid und können Ihre bestellte Parkkarte direkt online (mittels Sofortüberweisung oder Kreditkarte) bezahlen. Ihre Parkkarte erhalten Sie danach bequem per Post zugesandt oder können diese im Bürgerservice abholen.

Sollten Sie den Gang ins Rathaus lieber selbst übernehmen, können Sie Ihre Parkkarte alternativ dazu auch im Bürgerservice in den RathausGalerien bezahlen. Mit der Bewilligung Ihres Antrags erhalten Sie einen Erlagschein, den Sie binnen zwei Wochen einzahlen und bei der Abholung der Karte im Bürgerservice vorweisen müssen. Des Weiteren können Sie dort bar, mit Bankomatkarte oder Kreditkarte (MasterCard/Visa) bezahlen. Das Bürgerservice ist von Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 17:30 Uhr sowie am Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. (KS)

Aktueller Stand (31.08.2015) Parkzonen

parkzonen-ab-31-08-2015.pdf   (1403 KB)

Aktueller Stand Gebhürenbereiche und Handyparken (31.08.2015

gebuehrenbereiche-fuer-pzg-und-handyparken-ab-31-08-2015.pdf   (1416 KB)