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17. Orgelwettbewerb um den Paul-Hofhaimer-Preis

Innsbruck präsentiert sich als Orgelstadt
In der Zeit vom 30. August bis zum 5. September 2013 findet in Innsbruck der
17. Wettbewerb um den Paul-Hofhaimer-Preis statt. Der Preis der Landeshauptstadt Innsbruck wurde 1969 aus Anlass der 450. Wiederkehr des Todestages von Kaiser Maximilian I. gestiftet. Seit 1979 geht es dabei ausschließlich um die Interpretation von Orgelkompositionen alter Meister. Alle Veranstaltungen des Wettbewerbs sind öffentlich und kostenlos zugänglich.

Für den diesjährigen Wettbewerb gingen Anmeldungen von 45 TeilnehmerInnen ein. Zum Wettbewerb wurden 28 OrganistInnen (10 Frauen und 18 Männer) aus 16 Nationen zugelassen. Die diesjährige Jury ist zusammengesetzt aus dem Vorsitzenden Professor Reinhard Jaud (Innsbruck), Jörg Andreas Bötticher (Basel), Pieter van Dijk (Alkmaar), Jan Willem Jansen (Toulouse), Karin Nelson (Göteborg) und William Porter (Montreal).

Der Paul-Hofhaimer-Preis wird als „Paul-Hofhaimer-Plakette“ der Landeshauptstadt Innsbruck verliehen. Es werden Preisgelder in der Höhe von 5.000 Euro, 3.500 Euro und 2.000 Euro vergeben.

Programmablauf 2013
Die Wettbewerbe werden an der Orgel in der Landhauskapelle zum Hl. Georg, auf der Renaissanceorgel in der Silbernen Kapelle sowie auf der Ebert-Orgel in der Innsbrucker Hofkirche veranstaltet.

Die ersten Ausscheidungswettbewerbe finden am 30. und 31. August ab 9 Uhr auf der Orgel in der Landhauskapelle zum Hl. Georg statt. Mit dem zweiten Ausscheidungswettbewerb wird am 2. September ab 9 Uhr auf der Renaissanceorgel in der Silbernen Kapelle der Hofkirche gestartet. Der Finalwettbewerb geht am 4. September ab 9 Uhr auf der Ebert-Orgel in der Hofkirche über die Bühne.

Das offizielle Preisträgerkonzert und die Übergabe der Preise durch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer wird am 5. September um 20 Uhr in der Hofkirche veranstaltet.

Paul-Hofhaimer-Preis
Der Wettbewerb wird alle drei Jahre ausgetragen und seit 2007 von der Musikschule Innsbruck durchgeführt. Gespielt wird öffentlich auf historischen Orgeln in Innsbrucker Kirchen.

Der Name des Preises erinnert an Paul Hofhaimer, der im Dienst von Kaiser Maximilian I. stand und als einer der bedeutendsten Orgelmeister seiner Zeit galt.

Orgelstadt Innsbruck
Für OrganistInnen und OrgelschülerInnen gilt Innsbruck als Mekka der historischen Orgeln. Nicht nur die wertvollen Orgelschätze der Stadt Innsbruck, wie z. B. die von 1555 bis 1561 erbaute Ebertorgel oder die Renaissanceorgel in der Hofkirche, auch verschiedenen Orgelaktivitäten prädestinieren Innsbruck als Orgelstadt. Darüber hinaus ist Innsbruck, gemeinsam mit anderen europäischen Orgelstädten, Mitglied der Orgelvereinigung ECHO.
30. August 2013