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Optimistischer Ausblick des Sportamtes

Vizebgm. Kaufmann und AV Niescher über Projekte im Jahr 2011.
Wenn es um Sport geht, genießt Innsbruck einen ausgezeichneten Ruf. Eine überdurchschnittlich sportliche Bevölkerung, ein vielschichtiges Angebot und internationale Großveranstaltungen machen die Tiroler Landeshauptstadt zu einem sportlichen „Hot Spot“ im Herz der Alpen.
Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann präsentierte am 31. Jänner gemeinsam mit Amtsvorstand Romuald Niescher einen Ausblick des Sportamtes der Stadt Innsbruck auf Aktivitäten, Projekte und Events im Jahr 2011.

Schon in der ersten Februar-Woche erwarten BürgerInnen wie Gäste gleich zwei Großveranstaltungen – das „Youth Olympic Games - Snow Festival“, das die Innsbrucker Innenstadt in eine große Sportarena verwandeln wird und das „Billabong Air & Style Innsbruck Tirol“ am Bergisel. „Es ist uns im Rahmen der letzten Stadtsenat-Sitzung gelungen, die Subvention für dieses weltbekannte Snowboard-Event für weitere drei Jahre in Innsbruck sicherzustellen“, so Sport- und Jugendreferent Kaufmann. Besonders erfreut zeigte sich der Vizebürgermeister auch von der Maßnahme, beim „Snow Festival“ keinen Alkohol an den offiziellen Ständen auszuschenken. Dies sei „gerade in Richtung der Jugend ein sehr positives Signal“, so Kaufmann. Demgemäß sollen auch Initiativen wie der „Sporty Friday“ für Kinder und Jugendliche 2011 am Programm stehen.

Große Investitionen in die Infrastruktur

In die städtischen Anlagen bzw. die sportliche Infrastruktur wird wieder viel investiert. So widerfährt dem Sportplatz in der Klappholzstraße (Reichenau) eine umfangreiche Neugestaltung und Sanierung, angefangen von sanitären Anlagen über neue Kabinen bis hin zu einem Tribünen-Neubau.
Im Besele-Park – Innsbrucks erstem mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasenplatz – wird heuer der Kunstrasen komplett ausgetauscht – 400.000 Euro sind dafür im Budget reserviert. Auch die Sporthalle Hötting West wird inklusive Bodenbelag komplett saniert.
Rund 840.000 Euro werden in den Ausbau bzw. die Renovierung des Turnleistungszentrums im Olympischen Dorf fließen. Stadt Innsbruck, Land Tirol und der Bund teilen sich die Summe zu je einem Drittel auf.

Davon abgesehen stehen die geplante Trendsporthalle und damit verbunden der Ankauf des WUB-Areals (ehemalige Wagnersche Buchdruckerei) weiterhin ganz oben auf der Tagesordnung. 2011 sind 180.000 Euro, 2012 rund 1 Million Euro im Budget eingeplant, um die notwendigen Schritte umzusetzen. „Die Trendsporthalle hat Priorität, da sie einfacher zu verwirklichen ist“, bestätigte Amtsleiter Niescher. „Dieser Teil könnte bereits 2012 fertig sein. Leichtathletikeinrichtungen und vor allem Kletter- und Boulderwände möchten wir natürlich auch dort ansiedeln. Mit Land Tirol, dem Bund und den zuständigen Institutionen wie etwa dem Alpenverein sind wir bereits in Gesprächen.“
„Eine reine Trendsporthalle würde finanziell allein bei der Stadt hängen bleiben“, fügte Vizebgm. Kaufmann hinzu. „Kombiniert mit dem Kletterangebot oder Leichtathletikanlagen wäre eine Drittelfinanzierung mit Land Tirol und Bund möglich.“

Internationale Großveranstaltungen und Breitensport-Events

2011 werden außerdem wieder zahlreiche verschiedene Sportveranstaltungen in Innsbruck stattfinden. Internationale Großevents wie die American-Football-Weltmeisterschaft im Juli, die Österreich Radrundfahrt, die Volleyball-EM im September oder die World Masters (Lateinamerikanische Tänze) im November sind nur eine kleine Auswahl. Beliebte Breitensportinitiativen wie der Innsbrucker Wandertag, Night Skaten oder die vielen verschiedenen Laufveranstaltungen (die auch im Innsbrucker Lauf-Cup gebündelt werden) sollen wieder zahlreiche Sportbegeisterte zur Teilnahme animieren. Und davon gibt es in Innsbruck genug: Immerhin sind der offiziellen Mitgliederzahlenerhebung 2009/2010 entsprechend 33.356 BürgerInnen in insgesamt 314 Sportvereinen aktiv.
31. Jänner 2011