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NHT übergibt 3. Olympisches Dorf in Innsbruck

444 Wohnungen für 1000 SportlerInnen.
Durch das perfekte Zusammenwirken aller Beteiligten konnte die Neue Heimat Tirol in Rekordzeit das 3. Olympische Dorf in Innsbruck errichten. Anlässlich der Übergabefeier an das Olympische Komitee am 17. Oktober 2011 dankte NHT-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Lugger den bauausführenden Firmen aber auch den städtischen Behörden, der Wohnbauförderung Tirol und dem Militär für die professionelle Zusammenarbeit. Laut Lugger stellt die NHT mit diesem energietechnisch und architektonisch herausragenden O-Dorf 3 ihr Knowhow in Sachen Passivhausbau in optimaler Weise unter Beweis.

Insgesamt werden während der Spiele vom 13. bis 22. Jänner 2012 die Wohnungen von 1.000 Athleten und Betreuern aus fast 70 Nationen zur Regeneration und als Schlafstätte genutzt, wie Mag. Peter Bayer, Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Olympische Jugendspiele 2012 GmbH. betonte.

Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer freut sich über das sportliche Großereignis hinaus schon über die 444 barrierefreien Wohnungen, die nach den 1. Olympischen Jugendspielen 2012 den Innsbrucker Wohnungssuchenden zur Verfügung stehen werden.

13 Gebäudewürfel in Passivhausqualität

Das aus einem Wettbewerb hervor gegangene und nunmehr vollendete Siegerprojekt besteht aus 13 würfelförmigen Objekten. Für die zeitgemäße Architektur sorgten das Architektenteam Reitter/Eck& Reiter sowie die Architektengruppe DIN A4. Alle 444 Wohnungen wurden in besonders energiesparender Passivhausqualität errichtet. Wie Lugger berichtete, besuchten bereits vor der Fertigstellung dutzende Delegationen aus dem In- und Ausland das O-Dorf 3, um dessen pionierhafte Innovationen zu studieren.

53 betreute Wohnungen, 900 Fahrradabstellplätze

Es entstanden in hervorragender Lage 260 wohnbaugeförderte Mietwohnungen, zusätzliche 53 betreute Wohnungen für die Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD). Dazu kommen 62 Mietkaufwohnungen, 55 subjektgeförderte und 14 frei finanzierte Eigentumswohnungen sowie 509 Tiefgaragenplätze. 900 Fahrradabstellplätze animieren zur Nutzung des nahegelegenen Radnetzes und zum autofreien Besuch des Stadtzentrums. Die Polizeiinspektion Reichenau erhält in einem der Gebäude eine neue, attraktive Unterkunft.

60 Mio. € als Wirtschaftsimpuls

NHT-Geschäftsführer Dir. DI (FH) Alois Leiter ist überzeugt, dass mit den Baukosten von € 61,6 Mio. ein wichtiger Wirtschaftsimpuls gegeben werden konnte. Das Investitionsvolumen der NHT inklusive der Grundkosten von 14,1 Mio. € betrug € 75,7 Mio. Auf dem 26.304 qm² großen Areal westlich der General-Eccher-Straße umfasst alleine die Tiefgarage 13.000 qm². Die Wohnnutzfläche aller 13 Gebäude beträgt rund 29.600 qm². Leiter würdigte das „einmalige Genehmigungs- und Errichtungstempo für so ein Großprojekt angesichts der Tatsache, dass der Kaufvertrag mit der Stadt Innsbruck erst am 13.3.2009 unterfertigt wurde“.
17. Oktober 2011