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Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes abgeschlossen

Ort der Begegnung in Saggen.
(RMS) Nach zehn Monaten Bauzeit ist die Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes im Stadtteil Saggen abgeschlossen. Am 26. September präsentierte Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter gemeinsam mit Ing. Martin Mayr (Tiefbauamt) und Pfarrer Werner Geiselbrecht die gelungene Umsetzung.

„Der neu gestaltete Martin-Luther-Platz ist eine Bereicherung für die Freiraumgestaltung und ein neuer Treffpunkt im Innsbrucker Stadtteil Saggen. Er ist modern gestaltet, integriert sich dennoch gut in die gewachsene Struktur des Stadtteils. Trotz der angrenzenden Fahrbahnen ist er großzügig angelegt und bietet Gelegenheit zum Verweilen“, beschreibt Stadträtin Pokorny-Reitter den neuen Platz.

Harmonisch in die Umgebung eingebettet
Im Zuge der Renovierungsarbeiten der evangelischen Christuskirche erarbeitete Architekt Markus Perisutti auch die Neugestaltung des vorgelagerten Platzes. „Er hat mit dem Ausbau die vorgegebene Form eines Halbkreises betont. Die Rundung ist durch die Christuskirche im Osten und die Kaiserjägerstraße im Nordwesten vorgegeben. Die Straßenführung der einmündenden Elisabethstraße und Richard-Wagner-Straße sowie die neu gepflanzten Bäume nehmen die runde Form des Platzes auf. Mit dem mandarinfarbenen Bodenbelag wird auf die Farbgebung der angrenzenden Häuser reagiert“, so die Tiefbaustadträtin.

Zum Verweilen auf dem Platz laden acht Laufmeter schlangenförmige Sitzgelegenheiten in grün und der großzügig gestaltete Kirchenaufgang ein, der eine Platzseite beschränkt. Vor der Kirche wurde die räumliche Möglichkeit für kirchliche Veranstaltungen und Feste geschaffen.
Die neue Bushaltestelle bietet Schutz vor Regen und hat ebenfalls ausreichend lange Sitzbänke. Die Gesamtbaukosten lagen bei Euro 440.000 Euro.

„Gerade in einem Wohn- und Schulviertel wie hier ist es mir wichtig, dass ausreichende Sitzgelegenheiten für AnrainerInnen, SchülerInnen und Vorbeikommende gegeben sind. Die Leute sollen sich hier wohlfühlen und die Möglichkeit haben, miteinander zu kommunizieren und ihre Pause zu verbringen“, so Pokorny-Reitter. „Auch die Begrünung in Form von rotblühenden Kastanienbäumen, die im Alter eine dem Platz angemessene stattliche Größe erreichen werden, ist wesentlicher Bestandteil einer angenehmen Atmosphäre innerhalb des Viertels", so die Stadträtin abschließend.
26. September 2011