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Altpapier wird in den meisten Stadtteilen bereits direkt bei den Wohnanlagen gesammelt und vom Recyclingteam abgeholt.
Altpapier wird in den meisten Stadtteilen bereits direkt bei den Wohnanlagen gesammelt und vom Recyclingteam abgeholt.

Neues Sammelsystem bringt erste Erfolge

Höhere Recyclingquoten und bequemere Entsorgung – InnsbruckerInnen profitieren seit der Umstellung des städtischen Recyclingstoffsammelsytems in den einzelnen Stadtteilen. Bei möglichen Anlaufschwierigkeiten hat die IKB ein offenes Ohr.

Niemand mag sie, jeder hat sie – Verpackungen sind im täglichen Leben nicht zu vermeiden. Dabei fallen neben Rest- und Biomüll auch Plastik- und Papierstoffe an, die entsorgt werden müssen. Pro EinwohnerIn sammelte die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) im Vorjahresdurchschnitt mehr als 440 Kilogramm Recyclingstoffe. Seit Jahresende 2014 holt die IKB Leichtverpackungen sowie Altpapier direkt bei den Wohnanlagen und Häusern in der Stadt ab. Damit sollen die rund 140 Sammelinseln entlastet werden, die von der IKB betreut werden. „In erster Linie liegt der langfristige Nutzen bei den Bürgerinnen und Bürgern. Es wird ihnen so eine einfachere und bequemere Entsorgung ermöglicht“, betont Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. Der Weg zur Sammelstelle ist in den bereits umgestellten Gebieten nur noch für die Entsorgung von Altglas und Metallverpackungen notwendig. 

Weniger Fehlwürfe

Schrittweise wird das neue Sammelsystem in den verschiedenen Stadtteilen eingeführt, bis März 2017 ist die Umstellung planmäßig vollzogen. Die ersten Erfahrungen bestätigen den Erfolg der direkten Abholung bei den Häusern: „Der Fehlwurfanteil und die wilden Ablagerungen bei den umgestellten Gebieten haben sich deutlich verbessert“, erklärt Pitscheider das umweltfreundlichere System. Abgeholt werden die Recyclingstoffe im Ein- bis Vier-Wochen-Rhythmus. Alle Hausverwaltungen sind in den Prozess eingebunden und werden kontinuierlich über die Umsetzungsschritte informiert. „Die meisten Gemeinden, die ein ähnliches Sammelsystem eingeführt haben, haben ein Abholintervall von sechs Wochen. In Innsbruck wurde eine ein- bis maximal vierwöchige Abholung installiert, je nachdem wie hoch die Besiedlungsdichte in dem Gebiet ist“, zeigt Pitscheider einen weiteren Vorteil für die BewohnerInnen auf.

Das Projekt der Recyclingstoffumstellung in Kooperation mit den IKB bringt bereits positive Ergebnisse. Mittlerweile landen seltener Recyclingstoffe im falschen Sammelbehälter. Damit erreichen wir erfreulicherweise höhere Recyclingquoten.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider

Verschiedene Behältergrößen

Stadt und Kommunalbetriebe sammeln Erfahrungswerte, damit wird das neue System laufend optimiert. Bei offenen Fragen, beispielsweise wenn kein Platz für Container besteht, steht die IKB als Ansprechpartnerin zur Verfügung. So werden unterschiedlich große Behälter für Altpapier und Leichtverpackungen bereitgestellt. Zusätzlich zu den Containern gibt es den „Gelben Sack“, der 110 Liter Fassungsvermögen hat. „Zu Beginn einer Systemumstellung sind meist viele Herausforderungen zu bewältigen, so auch bei der Recyclingstoffumstellung. Wir versuchen, für alle die optimale Lösung zu finden“, versichert Pitscheider in Bezug auf ein mögliches Platzproblem bei den Häusern. Liegenschaften laufend optimieren können“, betont Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller.

Bauhof auch samstags geöffnet

Seit September 2015 wird den InnsbruckerInnen mehr Service geboten: Der Recyclinghof in der Rossau ist zusätzlich auch an Samstagen geöffnet. Sollten Recyclingstoffe weder in die Container passen noch bei einer Sammelinsel entsorgt werden können, bleibt noch die Abgabe im Recyclinghof in der Roßaugasse 4a von Montag bis Samstag, jeweils in der Zeit von 08:00 bis 17:00 Uhr. (SAKU)

Weitere Informationen und Kontakt

Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
Salurner Straße 11
Tel.: 0800 500 502 (montags bis freitags von 08:00 bis 17:00 Uhr)
E-Mail: kundenservice@ikb.at

Verbleibender Zeitplan:

  • September: Stadtteile Pradl und Dreiheiligen
  • 2017: Innenstadt

Tipps zur richtigen Trennung und die Vorteile der Recyclingsstoffumstellung finden Sie in den Alltagstipps unter www.ibkinfo.at/muelltrennen-leicht-gemacht.