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Neues Großareal für Trend- und Klettersport

Startschuss für eine große sportpolitische Entwicklung in Innsbruck.
Auf dem ehemaligen Druckereigelände der Wagner’schen Universitäts-Druckerei, das derzeit brach liegt, soll ein Jugendsportzentrum – u. a. eine Trendsporthalle und ein Kletterzentrum entstehen. Der Stadtsenat sprach sich am 16. März einstimmig für den dem Erwerb des Baurechtes der WUB aus, nun bedarf es noch eines Gemeinderatsbeschlusses.

„Das ist der Startschuss für eine große sportpolitische Entwicklung in unserer Stadt“, zeigt sich Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann überzeugt. „Im Bereich Jugend- und Breitensport ist das eine zukunftsweisende Gelegenheit, für die Trendsportarten einen geeigneten Platz zu schaffen“, zeigt sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer begeistert, dass ihr langes Engagement für das Projekt einer kombinierten Trendsporthalle nun einen Weg zur Umsetzung findet.

Für die zukünftige Nutzung des 16.500 m² großen Grundstückes ist derzeit ein Konzept in Ausarbeitung. Die bestehende Halle soll in das Projekt eingebunden werden. Geplant sind ein Kletterzentrum, Leichtathletikhalle, Trendsport-/Skaterhalle und Büros für sportnahe Institutionen, dazu kommen 8.000 m² Freifläche.

Neues Kletter-Zentrum
Das WUB-Areal soll auch der Standort für das Bundesleistungszentrum für Klettern werden. Für die heimischen Kletterer ist die Aussicht auf eine neue, dem modernsten Standard entsprechende Kletterhalle besonders positiv. „Die Stadt Innsbruck greift damit nicht nur den Kletterern unter die Arme, sondern nutzt auch die Chance, das Klettern in den Mittelpunkt zu rücken und damit den Weltruf als Sportstadt und Alpinsportzentrum weiter zu forcieren“, freut sich der Geschäftsführer der Kletterhalle am Tivoli Reinhold Scherer. Die jetzige, für 30 Personen ausgelegte Halle am Tivoli, wird derzeit von rund 120 SportlerInnen täglich frequentiert.
16. März 2011