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Neue Wohnanlage in der Premstraße

Neubau der IIG
Die Innsbrucker Immobilien GmbH erneuert ihren Wohnungsbestand: In der Premstraße wird ein Neubauprojekt realisiert, das sich mittlerweile im dritten Bauabschnitt befindet. Seit Anfang Dezember werden die veralteten Bestandsgebäude abgerissen, um für eine moderne Wohnanlage Platz zu machen.

„Die IIG ist bestrebt, den Wert ihrer rund 6.000 Wohnungen nachhaltig zu sichern und den Bedürfnissen der Bevölkerung anzupassen“, so Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann bei einem Lokalaugenschein auf der Abrissbaustelle. „Moderne Wohneinheiten, die nach aktuellsten Energierichtlinien errichtet werden, tragen nicht nur zu einer positiven Umweltbilanz bei, sondern steigern auch den Lebenswert. Es freut mich, dass die IIG hier sehr konsequent nach technischen wie wirtschaftlichen Maßstäben urteilt und einem Neubau den Vorzug gegenüber einer Generalsanierung gegeben hat.“

Notwendiger Neubau
Die Bestandsgebäude wurden in den Jahren 1928 bis 1939 errichtet und entsprechen in ihrem derzeitigen Zustand und dem Raumangebot nicht mehr den Erfordernissen. Mit einer durchschnittlichen Größe von lediglich 40 Quadratmetern verfügen sie nicht über adäquate Bäder, Zentralheizungen, Tiefgaragen oder Personenaufzüge. Wie bereits bei den Häusern Premstraße 27-37 (erster Bauabschnitt) sowie 7-25 (zweiter Bauabschnitt) machte die veraltete Bausubstanz eine Generalsanierung aus technischen wie wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, weshalb nun ein Neubau realisiert wird.
Mit den MieterInnen wurde bereits im Mai 2010 eine einvernehmliche Lösung erzielt.

Umweltfreundliches Wohnen
Ein dreigeschossiger Baukörper in L-Form wird in Zukunft entlang der Prem- und der Schullernstraße insgesamt 72 Mietwohnungen (Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen) auf einer Nutzfläche von 4.429 Quadratmetern Platz bieten. Eine Tiefgarage mit 80 Plätzen wird die Parkplatzsituation entlasten.
Die Wohnungen werden über vorgelagerte Balkone, Loggien und Terrassen verfügen. Sonnenkollektoren am Dach unterstützen die Wärmeerzeugung, zudem wird die gesamte Anlage im Niedrigenergiehaus-Standard errichtet – ein Verbrauch von lediglich 10 kWh pro Quadratmeter im Jahr wird angestrebt.
Auf Barrierefreiheit wird selbstverständlich geachtet. Im Norden der Anlage lädt nach der Fertigstellung eine großzügige Grünanlage mit Kinderspielplatz zum Verweilen und Entspannen ein.

Ab Jänner 2013 wird mit dem Hochbau begonnen, die Fertigstellung ist für Herbst 2014 geplant. Die Baukosten belaufen sich auf rund 9,5 Millionen Euro, die Anlage wird im Rahmen der Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol errichtet.
11. Dezember 2012