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Neue Schutzwegbeleuchtung in der An-der-Lan-Straße

Energieffizient und sicher
Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) sorgen für die öffentliche Beleuchtung in Innsbruck und einigen Umlandgemeinden. Die richtige und ausreichende Beleuchtung von kritischen Verkehrspunkten wie Schutzwegen ist dabei besonders wichtig. Am 7. Mai wurde von Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider (zuständig für Umwelt, Mobilität und Energie), IKB-Vorstandsdirektor DI Franz Hairer und DI Dr. Walter Zimmeter (Amtsvorstand Tiefbau) in der An-der-Lan-Straße ein neuer Schutzweg samt neuer Beleuchtung präsentiert.

„Die Sicherheit der FußgängerInnen ist der Stadt Innsbruck ein großes Anliegen, deshalb investieren wir hier gemeinsam mit den IKB in die Erneuerung der Schutzwege“, so Pitscheider. Dank der zügig fortschreitenden technischen Entwicklung auf dem Beleuchtungssektor könne die Sicherheit erfreulicherweise noch mit Energie sparenden Produkten kombiniert werden: „Das bringt uns einen Schritt weiter in eine Energie sparende Zukunft“, so die Vizebürgermeisterin.

„Einige Gemeinden nahmen bereits das Rund-um-Service der IKB zur kommunalen Beleuchtung in Anspruch“, berichtete Vorstandsdirektor Hairer. „Es ist äußerst erfreulich, dass dabei bis zu 50 Prozent an Energie eingespart werden kann. Wir als kommunales Versorgungsunternehmen stehen den Gemeinden als Partner zur Verfügung“, so Hairer.

„Die neue Beleuchtung gliedert auch den Straßenverlauf, was für das Geschwindigkeitsverhalten der Autofahrer in dieser 30er-Zone gerade in der Dämmerung wichtig ist“, erläuterte Zimmeter weitere Vorteile.

Sichere Beleuchtung von „Konfliktzonen“
Im Herbst 2012 beauftragte die Stadt Innsbruck die IKB mit der Messung der vorhandenen Straßenbeleuchtung am geplanten Standort des neuen Schutzweges, wobei ein Verbesserungsbedarf festgestellt wurde. Die gemeinsamen Bauarbeiten zur Errichtung des Schutzweges und der Beleuchtung starteten witterungsbedingt im März 2013. In der An-der-Lan-Straße, einer Einbahnstraße, errichtete die IKB südseitig beim Schutzweg einen starken Lichtpunkt mit einem schmalspurigen Lichtband. Anfang April 2013 ging die neue Schutzwegleuchte in Betrieb.

In der An-der-Lan-Straße kam eine LED-Lampe der Tiroler Firma SWARCO zum Einsatz. SWARCO war bereits bei mehreren Beleuchtungsprojekten Partner der IKB. Die Leuchte erfüllt alle Anforderungen der Ö-Norm O 1051, die die Beleuchtung von so genannten „Konfliktzonen“ regelt, das sind besonders genutzte Verkehrsräume, die einer guten Ausleuchtung bedürfen, wie Schutzwege, Bushaltestellen oder Kreisverkehrsplätze.

Maßgeschneiderte IKB-Licht-Lösungen
Nach einer Analyse des derzeitigen IST-Standes erstellen die IKB-Lichtprofis ein maßgeschneidertes Beleuchtungs-Gesamtkonzept. Für eine monatliche Rate erhalten die Gemeinden eine fundierte Beratung, die Planung und Inbetriebnahme der neuen Anlage sowie laufende Kontrollen, Wartung und Betriebsführung (24-Stunden-Service inklusive).

Die Vorteile der LED-Technologie
Eine LED-Straßenbeleuchtung bringt viele Vorteile, allen voran die beachtliche Strom- und Kosteneinsparung. LED-Lampen haben zudem eine lange Lebensdauer bei geringem Wartungsbedarf. Das Licht ist gerichtet, blendet nicht und sorgt für gleichmäßige Sicht, was bei Schutzwegen von großer Bedeutung ist. Durch eine seitliche Beleuchtung und das weiße Licht der LEDs hebt sich ein Fußgänger deutlich besser vom dunklen Hintergrund ab und wird von KFZ-Lenkern rechtzeitig und schon von weitem erkannt. Mehr unter: www.swarco.com/futurit/Produkte/Beleuchtung
07. Mai 2013