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Neue O-Dorf-Bewohner zahlen weniger Miete

Endabrechnung: O3 wurde billiger als geplant
Das Olympische Dorf anlässlich der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck 2012 wurde billiger als geplant. Deshalb und aufgrund der neuerlich gefallenen Bankzinsen werden ab 1. Oktober 2013 die Mieten gesenkt. Beide Geschäftsführer der Neuen Heimat Tirol (NHT), Prof. Dr. Klaus Lugger und Dir. Hannes Gschwentner, sowie Vizebürgermeister Christoph Kaufmann freuen sich mit den Mieterinnen und Mietern der 349 Wohnungen über eine durchschnittliche Mietreduktion um 7 Prozent.

Das „O3“, wie das Dorf genannt wird, diente im Jänner vergangenen Jahres den 1.020 Jung-Athleten und knapp 700 Betreuern aus 69 Nationen als Unterkunft. Heuer im Frühjahr wurde die Anlage mit insgesamt 13 Häusern und 444 Wohnungen im Passivhausstandard an die Mieter bzw. Eigentümer übergeben. Kaufmann: „Die Vergabe der einzelnen Wohnungen erfolgte durch die Stadt Innsbruck. Priorität hatten Jung-Familien bzw. kleinere Einkommensbezieher.“

„Bei der Endabrechnung hat sich gezeigt, dass die Wohngebäude samt Tiefgaragen statt der Einreichungssumme von 62 Mio. Euro nur 61,3, Mio. Euro gekostet haben. Dies bedeutet eine Einsparung bei den Baukosten um 700.000 € bzw. um 1,24 Prozent“, betonte Lugger. Da auch die Bankzinsen weiter nachgegeben haben, könne das Wohnentgelt nunmehr doch deutlich gesenkt werden.

Kaufmann rechnet vor, „dass die Miete für eine 50 qm² große Wohnung zwischen 20 und 30 € günstiger wird: „Damit ersparen sich die 349 Mitbewohnerinnen Mitbewohner ab Oktober rund 10.000 € Monatsmiete.“ Der Sport-, Jugend- und Wohnungsreferent dankt der NHT, dass sie nicht nur den Nachwuchssportlern aus aller Welt sondern auch vielen Tirolerinnen und Tirolern zu einer modernen und auch im Betrieb günstigen Wohnung verholfen hat.
25. September 2013