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Neue Kehrmaschine für ein sauberes Innsbruck

Präsentation der neuen Maschine am 18. Oktober.
Eine neue Kehrmaschine ergänzt seit kurzem den Fuhrpark der Innsbrucker Straßenreinigung, der aus insgesamt 80 Fahrzeugen besteht. Für das seit 2009 im Dienst der Straßenreinigung stehende Trägerfahrzeug wurde ein neuer Kehrmaschinenaufbau angeschafft. Diese Anschaffung ist mit dem vom Stadtsenat beschlossenen Fuhrparkmanagementkonzept konform, da es auf hoher Wirtschaftlichkeit beruht und damit vorsieht, Investitionskosten möglichst gering zu halten. „Durch die Entscheidung für die Variante des Aufbaus ist die Planungssicherheit für die Budgeterstellung garantiert“, so die amtsführende Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter.

Im Rahmen eines Pressegesprächs präsentierte sie gemeinsam mit Bernhard Steinlechner, dem Leiter des städtischen Fuhrparks am 18. Oktober die Vorzüge der Maschine: „Um die Sauberkeit und damit die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, war es notwendig ein hochleistungsfähiges Fahrzeug zu haben, das das ganze Jahr über einsatzfähig ist“, so die Stadträtin.

„Die Einsatzzeiten des bestehenden Trägerfahrzeuges wurden nämlich erhöht, denn es konnte bislang nur für den Winterdienst zur Salzstreuung und als Pflug eingesetzt werden. Mit dem neuen Kehrmaschinenaufsatz ist es nun aber für die jahresdurchgängige Nutzung aufgerüstet“, ergänzte Steinlechner.

Die Kehrmaschine wird unterstützend zu den zwei großen LKW-Kehrmaschinen und fünf kleineren Fahrzeugen, die die Gehwege sauber halten im Baustellen- und Straßendienst eingesetzt. Man habe nicht zuletzt aus wirtschaftlichen auf heimische Firmen aus Österreich gesetzt, was auch Wartung und Reparatur erleichtert.

Eckdaten und die Ausstattungsdetails:
Der Aufbau ist bis minus fünf Grad einsetzbar und besitzt ein Hochleistungssauggebläse für eine optimale Saugleistung. Zur Staubbindung stehen 790 Liter Frischwasser zur Verfügung. Der Schmutzbehälter fasst 3,9 Kubikmeter. Neben einem Lärmdämpfpaket schafft eine Rückfahrkamera und eine Kamera für den Besenbetrieb mehr Sicherheit. Die Investitionskosten für den neuen Kehrmaschinenaufbau betragen fast 80.000 Euro.

Das bestehende Trägerfahrzeug bietet Allradlenkung für eine optimale Wendigkeit und Allradantrieb und kann damit auch auf steileren Strecken zum Beispiel in Hötting oder auf der Hungerburg eingesetzt werden. Die fahrerfreundliche Komfortkabine mit Klimaanlage unterstützt eine ermüdungsfreie Bedienung.
18. Oktober 2011