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Neue interaktive Wissensplattform

Alles rund ums Thema Abfall und Wiederverwertung online.
(RMS) Wohin entsorge ich ein gebrauchtes Plastiksackerl? Was kostet die Entsorgung? Was passiert mit meinem Müll? Wann findet die nächste Problemstoffsammlung statt? „Antworten auf diese und weitere Fragen zum Thema Abfall stehen den Bürgerinnen und Bürgern auf der neuen interaktiven Plattform mit nur wenigen Klicks rund um die Uhr zur Verfügung“, so Umweltstadtrat Ernst Pechlaner über die neue Homepage www.air-abc.at im Rahmen eines Pressegesprächs am 30. März gemeinsam mit Referent DI Stefan Siegele, Abfallberater Martin Baumann (Referat Umwelttechnik und Abfallwirtschaft) sowie Anders Linder und Markus Regensburger von der Agentur Zweiraum.

Die Homepage ist seit rund vier Wochen mit Informationen zur Abfallvermeidung und Abfalltrennung der Tiroler Gemeinden online. „In den vergangenen vier Wochen hatte die Plattform bereits rund 80.000 Zugriffe“, berichtet Markus Regensburger von der Agentur Zweiraum, die die Homepage erstellt hat. Der Informationsbedarf zum Thema Abfall sei groß.

Spezielle Innsbruck-Informationen
Seit heute ist die Seite auch mit allen relevanten Informationen für Innsbruck gefüllt. So können beispielsweise die 140 Wertstoffinseln der Stadt über eine Suchfunktion punktgenau gefunden werden. Online verfügbar sind auch Termine, etwa die nächste Problemstoffsammlung. „Die Verdichtung der Informationen auf einer Seite steigert das Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Das erspart in der Folge den Gemeinden Geld für die Verbrennung und Deponierung von Müll“, erläutert Umweltstadtrat Pechlaner einen zentralen Nutzen der Wissensplattform. „Für die Abfallberater der Gemeinden ist die Homepage ein gutes Hilfsmittel“, so Martin Baumann vom Referat Umwelttechnik und Abfallwirtschaft. Eine sinnvolle Ergänzung, jedoch keinen Ersatz zum klassischen Abfallberater, der persönlich die Fragen der BürgerInnen beantwortet, sei die Homepage.

Die Homepage ergänzt auch weitere Aktionen der Stadt Innsbruck zum Thema Abfall, wie etwa „Abfallberatung macht Schule“, „Lebensmittel sind kostbar“ oder die regelmäßig abgehaltenen „Problemstoffsammlung“ bzw. die jährliche „Innuferreinigung“.

factbox

Ausbau der Plattform geplant
Damit die Datenbank auf dem neuesten Stand bleibt, wird sie laufend von den Umweltberatern des Landes mit Informationen gefüllt. Die Seite ist derzeit nur auf Deutsch abrufbar, im Laufe des Jahres soll sie aber in sechs Sprachen übersetzt werden. Vor allem auch, um ein Service für MigrantInnen zu bieten. Auch die Funktionen sollen noch weiter Ausgebaut werden: Etwa ein App für Touchscreen-Handys, eine Identifizierung der Verpackungen mittels Eingabe des Strichcodes, oder der Ausbau eines Newsletter-Systems über Abfall-Termine der eigenen Gemeinde. Ziel der Betreiber ist es, die derzeit auf Tirol bezogene Seite auf ganz Österreich auszuweiten.
30. März 2011