Logo Innsbruck informiert
1109197502_0.jpg

Neue Heimat präsentiert Siegerprojekt Pradl/Ost

Neugestaltung des Innsbrucker Stadtteiles
Die Neue Heimat Tirol (NHT) beabsichtigt bekanntlich, den Innsbrucker Stadtteil Pradl-Ost neu zu gestalten. Konkret geht es um die etappenweise Erneuerung der vor 75 Jahren konzipierten Südtiroler Siedlung im Geviert zwischen Amthorstraße/Gumppstraße östlich der Schutzengelkirche. Nach Abschluss des Architektenwettbewerbes präsentierten Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Planungsstadtrat Gerhard Fritz sowie die NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger und Hannes Gschwentner das Siegerprojekt von Architekt Johann Obermoser.

Sanieren und erneuern
Über 800 Wohnungen umfasst die Südtiroler Siedlung in Pradl zwischen der Amthorstraße, Langstraße, Kranebitter- , Kofler- und Gumppstraße.
620 davon hat bzw. will die NHT bis 2015 sanieren. Oppitz-Plörer: „Der sich auf das Neubauareal östlich der Schutzengelkirche im Bereich Amthorstraße, Thüringstraße, Gumppstraße konzentrierende Wettbewerb wird nach Umsetzung des Siegerprojektes am Ende den Stadtteil Pradl wesentlich prägen.“ Fritz freut sich bereits auf die bessere Nutzung von hochwertigem Stadtraum, der derzeit noch mit 180 Wohnungen bebaut ist.

Mietervertreter eingebunden
Die Jury war sich einstimmig einig. Obermosers Bebauungsvorschlag umfasst vier Abschnitte. Als ersten realisieren möchte die NHT den Bereich entlang der Gumppstraße mit rund 120 Wohnungen. Lugger: „Dieses Geviert haben wir nahezu zur Gänze jeweils im Einvernehmen mit den Mieterinnen und Mietern abgesiedelt. Auch beim nunmehrigen Wettbewerb waren die Mietervertreter mit beratender Stimme zugezogen.“

Ausgewogene Mischung
Das Siegerprojekt sieht im ersten Abschnitt eine Blockrandverbauung im Westen und eine kleinteilige Bebauung im Süden und Osten vor. Gschwentner: „Eine ausgewogene Mischung aus drei- bis fünf-geschossigen Zeilenbauten und gereihten Einzelbaukörpern interpretiert die bestehende Siedlungsstruktur neu. Ein kompakter Spielhof ist ebenso geplant wie eine Tiefgarage.“

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten
Die einzelnen Wettbewerbsarbeiten können im Festsaal der Schutzengelkirche, Gumppstraße 67, in Innsbruck von Freitag, 7.2.2014 bis Donnerstag, 13.2.2014 frei besichtigt werden.
Ausstellungszeiten: Freitags 15 bis 18 Uhr, Samstag bis Mittwoch 10 bis 16 Uhr, Do 10 bis 12 Uhr. Alle Preisträger werden zudem auf der Homepage der Architekten-kammer unter www.architekturwettbewerbe.at veröffentlicht.
10. Februar 2014