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Neubebauung Wohnanlage Sillblock

IIG präsentiert Siegerprojekt mit 125 Wohnungen.
Das Siegerprojekt des von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) EU-weit ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs für die Neubebauung der Wohnanlage Sillblock steht fest: Die von Schenker Salvi Weber Architekten Wien verblüffend einfache Neuinterpretation einer Blockrandbebauung überzeugte die Jury. Sowohl die Siegerarbeit als auch die weiteren prämierten Einreichungen können bis Sonntag, 13. November 2011 in der Innsbrucker Siegmairstraße 1, Volksschule Pradl Ost, besichtigt werden.

Die für Stadtplanung und Stadtentwicklung zuständige Innsbrucker Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer ist sehr zufrieden mit dem aus 60 Einsendungen hervorgegangenen Siegerprojekt: „Hier entsteht anstelle des abgewohnten, nicht mehr sanierbaren Altbestandes mit einfachen Mitteln ein Ensemble ganz eigener Identität. Die städtebauliche Einbindung sichert die Wohnqualität nicht nur für die Bewohner der neuen Wohnungen sondern auch die der Nachbarn.“

Rund 125 modernste Mietwohnungen und etwa 140 Tiefgaragenplätze ersetzen den 1939/1940 errichteten Wohnblock in der Sebastian-Scheel-Straße/Erzherzog-Eugen-Straße im Innsbrucker Stadtteil Saggen. IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler: „Die Bausubstanz war bereits äußerst mangelhaft und nicht mehr sinnvoll sanierbar. Umso mehr freut es mich, dass die Neubauvariante von der Mieterversammlung mit großer Zustimmung aufgenommen wurde. Nunmehr kann nach der Absiedelung der letzten MieterInnen voraussichtlich im Herbst 2012 mit dem Neubau der 17-Millionen-Euro-Investition begonnen werden.“

Grundsätzlich geht es Danler zufolge der IIG auch bei diesem Projekt darum, den Wert ihrer rund 6000 Wohnungen nachhaltig zu sichern – entweder durch Sanierung, aber auch durch Erneuerung der Bausubstanz. Der Sillblock mit Wohnungsgrößen von 35 bis 52 qm² ohne Bäder, Zentralheizungen, fehlenden Liftanlagen und Tiefgaragen sowie insgesamt schlechter Bausubstanz kam laut Danler für eine sinnvolle Generalsanierung nicht in Frage.

Umso zufriedener werden die dann vom Wohnungsservice der Stadt Innsbruck zugewiesenen neuen MieterInnen mit den modernen Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen sein, ist Danler überzeugt. Das Siegerprojekt punktete laut Jury-Bericht durch die „sehr intelligent strukturierte Gliederung in Erschließungskerne und hauptsächlich durchgesteckte Wohnungen. Für die Neubauten bietet die durchgehende Loggienzone zum Hof eine spezielle Aufenthaltsqualität. Auch die Balkonanlage mit sehr gut nutzbaren Bereichen verspricht hohe Privatheit“.
09. November 2011