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Stadtrat Gerhard Fritz, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Moderatorin Sabine Volgger und Leiter des Tiefbauamts, Walter Zimmeter, diskutierten mit den TeilnehmerInnen der Informationsveranstaltung im KG Mitterweg über das geplante Projekt.
Stadtrat Gerhard Fritz, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider, Moderatorin Sabine Volgger und Leiter des Tiefbauamts, Walter Zimmeter, diskutierten mit den TeilnehmerInnen der Informationsveranstaltung im KG Mitterweg über das geplante Projekt.

Rad- & Fußweg Nagillergasse: BürgerInnerbeteiligungsprozess gestartet

Gut besuchte Auftaktveranstaltung fand im KG Mitterweg statt

Rund 100 AnwohnerInnen und GrundstücksbesitzerInnen sind gestern der Einladung der Stadt Innsbruck gefolgt und informierten sich bei einem Informationsabend über das geplante BürgerInnenbeteiligungsprojekt in der Nagillergasse. Gemeinsam mit den dort lebenden Personen soll eine Lösung für eine durchgehende, KFZ-freie innere Erschließung des Gebiets zwischen Mitterweg, Exlgasse, Dr.-Stumpf-Straße und Rehgasse gefunden werden. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider präsentierte gemeinsam mit Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz und dem Leiter des Amts für Tiefbau, DI Dr. Walter Zimmeter, das Projekt.

„Dass so viele Leute gekommen sind, zeigt, dass Sie Interesse an der Gestaltung Ihres Lebensraums haben. Ich bin überzeugt davon, dass wir gemeinsam eine gute Lösung für alle Seiten erreichen können“, begrüßte Vizebürgermeisterin Pitscheider. Weiter erklärt sie warum ihr das Projekt so wichtig ist: „In unmittelbarer Nähe zur Nagillergasse befinden sich mehrere Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen. Effiziente und sichere Wege für Kinder und Erwachsene sollen gewährleistet werden. Die Erschließung der Nagillergasse bietet eine optimale Nahversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner.“

Bei der Veranstaltung wurde rund zwei Stunden lang angeregt diskutiert und mit den BürgerInnen die Für und Wider der Wegeverbindung besprochen.

Offener Prozess

Wichtig war es den anwesenden Verantwortlichen klarzustellen, dass es sich bei diesem Prozess um einen offenen handelt: „Der neue Rad- und Fußweg ist nicht in Stein gemeißelt – es kann auch sein, dass es beispielsweise zu einer Teilrealisierung kommt. Das wird sich nun in der Zusammenarbeit mit den Anrainerinnen und Anrainern zeigen“, erklärt Stadtrat Fritz.

BewohnerInnenbeirat gewählt

Aus den unterschiedlichen Interessensgruppen, eingeteilt einerseits in umliegende Straßen, andererseits in Eltern, SeniorInnen und GärtnerInnen, wurde ein BewohnerInnenbeirat gewählt. Dieser besteht aus 12 Personen und wird nun intensiv an der Gestaltung des geplanten Rad- und Fußweges weiterarbeiten.

Bei einer weiteren Präsentation am 18. November werden die Vorschläge erneut diskutiert. (DH)