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Nachlese „Grenzgänge II“

Literaturabend mit Sabine Gruber und Ilija Trojanow in der Stadtbücherei
Am 17. Oktober diskutierten Sabine Gruber und Ilija Trojanow mit dem Germanistikprofessor und Literaturkritiker Klaus Zeyringer in der Stadtbücherei über die Gegenwart der Vergangenheit und die Geschichten der Geschichte. Ein geistreicher Austausch über Literatur und Politik, Fiktion und Realität, Humor und Tragödie erfreute das Publikum in der bis zum letzten Platz besetzten Stadtbücherei.

Die Vergangenheit ist gegenwärtig: Das Schreiben von Geschichte(n)
Sabine Grubers biografische Verbundenheit mit Südtirol beeinflusst ihr Werk auf ähnliche Weise wie Ilija Trojanows Oeuvre von dessen bulgarischen Wurzeln berührt wird. Im von der Kritik hochgelobten Südtirol-Roman „Stillbach – oder die Sehnsucht“ von Sabine Gruber und im neuesten Werk von Ilija Trojanow „Wo Orpheus begraben liegt“ verweben beide nationale Vergangenheiten mit literarischen Mitteln zu Kunstwerken der Identitätensuche.

Der Abend ist der Kooperation zwischen Stadtbücherei Innsbruck und der Initiative 8ung Kultur zu verdanken. Diese Zusammenarbeit ermöglichte bereits die zweite Auflage der literarischen Veranstaltungsreihe „Grenzgänge“.
21. Oktober 2013