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Das neue Müllsammelsystem wird ausgeweitet

Mit November vergangenen Jahres startete im Olympischen Dorf die Pilotphase zum neuen Abfall-Sammelsystem. In weiterer Folge wird das System mit 01. März auf die Stadtteile Rossau, Reichenau und Teile von Amras ausgeweitet und soll bis 2016 auf das ganze Stadtgebiet ausgedehnt werden. Was die neue Regelung bringt und worauf Sie bei der Mülltrennung achten müssen: Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Was ist neu am Abfall-Sammelsystem?

Die neue Regelung sieht vor, sowohl Altpapier und Kartonagen als auch Kunststoffverpackungen ab sofort nicht mehr an den Wertstoffinseln zu entsorgen, sondern direkt bei den Liegenschaften zu sammeln und abzuholen. Je nach Größe der Wohnanlagen werden die Kunststoffverpackungen dazu in gelben Sammelbehältern (bei mehr als fünf Wohneinheiten pro Haus) oder im „gelben Sack“ gesammelt. Die Säcke und Behälter werden bereits im Februar zugestellt, damit eine reibungslose Sammlung ab 01. März gewährleistet ist.

Welche Stadtteile sind von der Änderung betroffen?

Im Olympischen Dorf wird der Abfall bereits seit Anfang November 2014 nach neuen Richtlinien getrennt. Der Stadtteil eignete sich auf Grund seiner urbanen Strukturen besonders gut für die Pilotphase, da er als klar abgegrenztes Gebiet erfasst werden kann, in dem sowohl große Wohnanlagen als auch Einfamilienhäuser vorhanden sind. Neu hinzu kommen nun die Stadtteile Rossau und Reichenau sowie Teile von Amras: Auch hier wird ab 01. März 2015 der Müll neu getrennt. Schritt für Schritt wird das Sammelsystem dann auf alle weiteren Innsbrucker Stadtteile ausgeweitet. 

Wie häufig werden die gesammelten Wertstoffe abgeholt?

Je nach Siedlungsstruktur erfolgt die Abholung der Wertstoffe von einmal pro Woche bis zu alle vier Wochen. Im städtischen Raum ist eine Abholung alle ein bis zwei Wochen vorgesehen. Am Abholtag sind die jeweiligen Sammelgebinde vor der Liegenschaft bereit zu stellen. Die genauen Abholtermine werden bei der Auslieferung der Sammelbehälter bzw. der „gelben Säcke“ bekanntgegeben. 

Welche Vorteile bringt die Umstellung?

Altpapier und Kunststoffe sind jene Wertstoffe, die in den Haushalten und Betrieben am häufigsten anfallen. Mit dem neuen Sammelsystem entfällt nicht nur der Weg zur Wertstoffsammelinsel – auch die Zahl der Sammelinseln wird reduziert und eine Geruchsbelästigung gemindert. Das System verspricht zudem deutlich weniger Fehleinwurf, was zu einer effektiveren Verwertung von Rohstoffen führt und gleichzeitig die Umwelt schont. 

Was gehört in die „gelbe Tonne“ bzw. den „gelben Sack“?

Folgende Abfälle werden gesammelt: PET-Plastikflaschen für Getränke und Haushaltsreiniger, Wasch- und Spülmittel, Körperpflegemittel (Shampoo, Duschgel) sowie sonstige Plastikflaschen (z.B. Ketchup), Leichtverpackungen wie Joghurtbecher, Plastiksäcke und Tragetaschen, Kunststoffdeckel und –verschlüsse, Kunststofftuben und -kanister, Blister- und Styroporverpackungen, Kunststoffnetze sowie Obst- und Fleischtassen aus Kunststoff. Die Leichtverpackungen sollten für eine optimale Entsorgung sauber und restentleert sein. 

Was geschieht mit Abfällen aus Glas und Metall?

Sowohl Glas- als auch Metallabfälle werden wie bisher an den Wertstoffsammelinseln in dafür vorgesehenen Behältern gesammelt. Durch den Wegfall der Kunststoff-Sammelbehälter werden die Sammelinseln jedoch in Zukunft deutlich verkleinert. 

Welche Kosten fallen für die neue Wertstoffsammlung an?

Das neue Wertstoffsammelsystem ist für alle BürgerInnen kostenlos, es fallen keine zusätzlichen Abfallkosten an. 

Wo erhalte ich weitere Informationen zum neuen Wertstoff-Sammelsystem?

Interessierte erhalten Auskünfte direkt bei den Innsbrucker Kommunalbetrieben – per E-Mail unter kundenservice@ikb.at oder telefonisch unter der Nummer 0800 500 502 (montags bis donnerstags von 08:00 bis 17:00 Uhr, freitags von 08:00 bis 13:00 Uhr). Zusätzlich findet Ende Februar im Stadtteil Reichenau ein Informationstermin zum neuen Abfall-Sammelsystem statt (siehe Infobox), zu dem alle interessierten AnrainerInnen herzlich eingeladen sind. (KS)

Informationsveranstaltung zum neuen Wertstoff-Sammelsystem

Mit Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller

Mittwoch, 25. Februar 2015
Medienraum der Volksschule Reichenau, Wörndlestraße 2
17:00 bis 19:00 Uhr