Logo Innsbruck informiert
„Bitte einsteigen“ – bei den Haltestellen und Fahrzeugen der IVB kann dieser Aufforderung problemlos und bequem nachgekommen werden.
„Bitte einsteigen“ – bei den Haltestellen und Fahrzeugen der IVB kann dieser Aufforderung problemlos und bequem nachgekommen werden.

Mobil bis ins hohe Alter – Innsbruck macht`s möglich

Mit den Jahren nehmen die Distanzen ab, das direkte Wohnumfeld gewinnt für SeniorInnen an Bedeutung und die meisten Strecken werden zu Fuß zurückgelegt. Bei keiner Altersgruppe ist der Anteil der zu Fuß gegangenen Strecken so hoch, wie bei den älteren BürgerInnen. Gerade aus diesem Grund ist eine Infrastruktur, die die aktive und selbstbestimmte Mobilität unterstützt, unverzichtbar.

Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs verbessert nicht zuletzt auch die Bedingungen für das zu Fuß gehen. Die Tiroler Landeshauptstadt ist sich ihrer Aufgabe bewusst und sorgt mit barrierefreien Zugängen zu Haltestellen, wettergeschützten Sitzgelegenheiten, seniorInnengerechten Adaptierungen der Haltestellen, Niederflurfahrzeugen und dem Ausbau des Radwegnetzes für ein entsprechendes Angebot und Komfort. Auch das Service der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) orientiert sich längst auch an den Bedürfnissen älterer Fahrgäste.

 

„Selbstbestimmte Mobilität trägt maßgeblich zum Wohlbefinden einer und eines jeden Einzelnen bei – dies merkt man oft erst, wenn die eigene Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird oder mit dem Alter abnimmt“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider: „Mit Investitionen in den öffentlichen Verkehr, das Radwegenetz und Maßnahmen im Sinne der Barrierefreiheit sorgt die Stadt Innsbruck für ein umfassendes Angebot an bequemen, sicheren und einfachen Fortbewegungsmöglichkeiten.“

 

Barrierefrei für alle

Bei allen Neubauten, Sanierungen und Instandhaltungen legen die MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck ein besonderes Augenmerk auf eine barrierefreie Ausführung. Ob seh- oder gehbehinderte Personen, RollstuhlfahrerInnen, ältere Menschen oder Familien mit Kinderwägen – sie alle haben unterschiedliche Ansprüche an die Barrierefreiheit. Behindertengerechte Haltestellen mit der niedrigen Einstiegshöhe in Busse und Niederflurstraßenbahnen von lediglich ca. 5 cm kommen allen zugute. Unnötige Hürden werden durch diese einfachen Baumaßnahmen beseitigt und damit ein sicheres und bequemes Ein- und Aussteigen ermöglicht.

 

Die Stadt Innsbruck stellt in Kooperation mit der IVB und privaten Anbietern laufend Wetterschutzeinrichtungen an Haltestellen auf. Wenn es der Platz zulässt, werden diese auch mit Bänken ausgestattet. Neue Bänke auf Straßen und Grünanlagen werden zunehmend auch in bequemer Ausführung hergestellt, die sich an unterschiedliche Bedürfnisse richtet.

 

Öffis als verlässliche Partner im Alltag

Neben den baulichen Rahmenbedingungen zeichnet sich das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel in Innsbruck auch durch ein spezielles Tarifangebot für ältere Personen aus. SeniorInnen ab 61 Jahren zahlen für das VVT Jahres-Ticket für ganz Tirol (inkl. der Kernzone Innsbruck) 250 Euro. Für unternehmungslustige Personen ab 75 Jahren kostet das Ticket sogar nur mehr 125 Euro. Eine monatliche Abbuchung des Ticketpreises ist möglich. Erhältlich ist der Fahrausweis in den Kundencentern von IVB, VVT, ÖBB, Postbus und den Ausgabestellen der Verkehrsunternehmen in der Region. Beim Kauf ist ein Lichtbildausweis vorzuweisen, die ÖBB Vorteilscard „Senior“ ist nicht erforderlich. Mit dem SeniorInnenticket können sämtliche Nightliner-Linien genutzt werden.

 

Das Service der IVB umfasst zudem ausklappbare Rollstuhlrampen, bei deren Gebrauch die FahrerInnen gerne behilflich sind. Ein taktiles Orientierungssystem an den neuen Haltestellen, Haltestangen und Befestigungsbänder speziell für RollstuhlfahrerInnen, gekennzeichnete Sitzplätze für SeniorInnen sowie blaue Taster am Fahrzeug, die dafür sorgen, dass die Türen an den Haltestellen länger geöffnet bleiben, sorgen für Komfort und Sicherheit.

 

Ein besonderer Aktionstag findet darüber hinaus jedes Jahr im September statt: Bei dem zweitägigen Freizeitangebot „Unsere Berge für SeniorInnen“ können NaturliebhaberInnen mit dem Innsbrucker SeniorInnenausweis freie Fahrt in die umliegende Bergwelt genießen.

 

Mehr Radwege, mehr Möglichkeiten

Die Stadt Innsbruck, in der das Fortbewegungsmittel Fahrrad hoch im Kurs steht, versucht gezielt auch ältere Menschen zum Radfahren als gesunde und aktive Art der Bewegung zu motivieren. Das Fahrrad bietet ein kostenloses Koordinations- und Gleichgewichtstraining. Das ist gerade für die älteren BürgerInnen ein wichtiger Bestandteil, um die Beweglichkeit bis ins hohe Alter zu erhalten.

 

Permanente Investitionen in das Radwegnetz der Alpenstadt haben zur Folge, dass Innsbrucks Fahrradrouten immer mehr sichere Verbindungsmöglichkeiten bieten. Breite Radwege, entsprechende Beschilderungen sowie übersichtliche Kreuzungsüberführungen und ausreichende Abstellmöglichkeiten tragen ihren Teil zum Reiz des umweltfreundlichen Fortbewegungsmittels Fahrrad bei. AA