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Mehr Platz für Betreuung und Bildung

Kindergarten Innerkoflerstraße und Bundesrealgymnasium Adolf-Pichler-Platz werden umgebaut
Sowohl der Kindergarten Innerkoflerstraße als auch das Bundesrealgymnasium Adolf-Pichler-Platz werden derzeit erweitert und umgebaut. Am 23. Juli besuchte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit Dr. Franz Danler (Geschäftsführer Innsbrucker Immobilien GmbH – IIG) beide Baustellen und machte sich ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten.

Vor Ort im Kindergarten Innerkoflerstraße
Begrüßt wurde die Bürgermeisterin beim Kindergarten Innerkoflerstraße von Mag.a Brigitte Berchtold (Kinder- und Jugendbetreuung), Kindergartenleiterin Barbara Hatzl-Pfeifer, den Architekten Dipl. Ing. Thomas Giner und Dipl. Ing. Erich Wucherer sowie zahlreichen Projektbeteiligten. Auch der für Bildung, Kindergärten und Schulen zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner nahm an der Baustellenbesichtigung teil.

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer lobte den Kindergarten in der Innerkoflerstraße als „eine besonders erfahrene und profilierte Betreuungseinrichtung, die mit dem umfangreichen Angebot von Mittagstisch, Ganztagsbetreuung, Sommerbetreuung und Alterserweiterung ein Leuchtturm in der städtischen Kindergartenlandschaft ist.“ Weiters erklärte sie, dass jenes Umbau- und Erweiterungsprojekt ausgewählt wurde, das am wenigsten Grünfläche benötigt, da der Kindergarten einen wunderschönen Garten besitzt. Auch Stadtrat Pechlaner freut sich über die bauliche Erweiterung: „Es ist wichtig die Kinderbetreuungseinrichtungen unserer Stadt sowohl qualitativ als auch quantitativ auszubauen.“

Als sommerliches Ausweichquartier dient den Kindern das Kinderzentrum Pechegarten. Im September geht der Kindergarten mit vier Gruppen, also rund 90 Kindern in Betrieb.

Das Projekt im Detail
Derzeit besteht der Kindergarten Innerkoflerstraße als jahresdurchgängiger Kindergarten mit vier Gruppen, ist jedoch mit steigenden Kinderzahlen konfrontiert. Um den stetig steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen abdecken zu können, wurde beschlossen die bestehende Betreuungsstätte um einen Erweiterungsbau zu vergrößern. Mit der Fertigstellung der Bauarbeiten, die voraussichtlich im Frühjahr 2014 abgeschlossen werden, werden dort 120 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren in sechs Gruppen betreut.

Bereits im März 2011 lud die die IIG zu einem Architektenwettbewerb, wobei die Jury das Projekt der Architekten „Giner + Wucherer“ einstimmig zur Ausführung empfahl: Die Erweiterung bezieht den vorhandenen Grünraum stark mit ein und erhält die pavillonartige Wirkung des Bestandes. Auf dem Niveau des Gartens wird ein neuer Bewegungsraum errichtet, der ehemalige Bewegungsraum wird zum Speiseraum mit angegliederter Terrasse umfunktioniert. Die Gesamtbaukosten betragen ca. 1,85 Millionen Euro.

Eine Schule wird erweitert
Im Innenhof des BG/BRG Adolf-Pichler-Platz ließen sich die Bürgermeisterin und der IIG-Geschäftsführer die Bauarbeiten für die Gebäudeerweiterung erklären und zeigen. Anwesend waren dabei nicht nur Architekt Dipl. Ing. Axel Birnbaum und Projektleiter Dipl. Ing. Richard Heiser sowie Projektbeteiligte, sondern auch Direktorin Prof. Evelin Müller-Bürgel und Landesschulratsdirektor HR Dr. Reinhold Raffler.

Direktorin Müller-Bürgel freute besonders die Tatsache, dass durch die bauliche Erweiterung jene Schulklassen wieder in das Gebäude am Adolf-Pichler-Platz zurückkehren können, die aufgrund des Platzmangels bis jetzt ausgelagert werden mussten. Rund 780 SchülerInnen in insgesamt 33 Klassen werden ab Herbst wieder das BG/BRG Adolf-Pichler-Platz besuchen.

Mehr Freifläche für die SchülerInnen
Von den sechs Architekturbüros, die im September 2012 bei einem von der IIG durchgeführten Wettbewerb teilnahmen, wurde der Beitrag von „Dieter Mathoi Architekten ZT GmbH“ zum Sieger gewählt.

Durch eine teilweise Überbauung des Innenhofes mit einem brückenartigen Baukörper wird Platz für sechs neue Stammklassen geschaffen. Der innenliegende Hof unter dem Zubau kann als gedeckter Schulhof genutzt werden. Die begrünte Dachfläche des Neubaus wird den SchülerInnen als zusätzliche Pausenfläche zur Verfügung stehen. Im Zuge der Arbeiten werden auch der Chemiesaal sowie der Verwaltungsbereich neu strukturiert, die beiden Turnsäle werden teilweise saniert. Die Nachmittagsbetreuung soll im bestehenden Stöckelgebäude integriert werden. Zudem werden notwendige Verbesserungen in brandschutz- und elektrotechnischer Hinsicht umgesetzt.

Die Arbeiten sollen im Herbst 2014 abgeschlossen werden, die Baukosten belaufen sich auf ca. 6,8 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt durch das bm:ukk, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur.
23. Juli 2013