Logo Innsbruck informiert
902242722_0.jpg

Medien-„Jour fixe“ von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer

Einrichtung eines Gestaltungsbeirates in Innsbruck.
(RMS) Im Rahmen ihres ersten Medien-„Jour fixe“ im neuen Jahr berichtete Planungsreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, dass der Stadtsenat am kommenden Mittwoch gemeinsam mit den Mitgliedern des Bauausschusses sowie ExpertInnen die Einrichtung eines Gestaltungsbeirates in Innsbruck erörtern wird. Damit soll der hohe Anspruch an städtebauliche und architektonische Qualität in Innsbruck weiter ausgebaut werden.

Vorstellbar wäre, dass der Gestaltungsbeirat sechsmal pro Jahr tagt und sich aus vier ExpertInnen (ArchitektInnen) mit einschlägigen Erfahrungen, die in Innsbruck aber keine Bautätigkeiten ausführen, zusammensetzt. Die Mitglieder werden auf maximal vier Jahre bestellt und sollen zeitversetzt neu besetzt werden, um eine Kontinuität des Gremiums zu gewährleisten. Einzubinden wird der Gestaltungsbeirat als Begutachtungsgremium bei Bauprojekten ohne Wettbewerb ab einem Bauvolumen von über 5000 m³, das entspricht ca. 20 Wohneinheiten, sein. Langfristig wäre auch eine Entwicklung des Gestaltungsbeirates hin zu einem Stadtentwicklungsbeirat möglich.

„Mit der Einsetzung eines Gestaltungsbeirates soll die Entscheidungskraft von PolitikerInnen bei Bauprojekten nicht abgegeben, sondern objektiviert werden“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Die ausgezeichnete Wettbewerbskultur, die in den letzten zehn Jahren in Innsbruck erfolgreich aufgebaut wurde soll durch den Gestaltungsbeirat jedoch nicht ersetzt werden, sondern diese ergänzen. „Wettbewerbe bringen für die Bauwerber bessere und meist schnellere Ergebnisse“, betonte die Bürgermeisterin. In den vergangenen zehn Jahren wurden in Innsbruck rund 130 Wettbewerbe durchgeführt und zum überwiegenden Teil in Folge auch umgesetzt.

Im Rahmen der kommenden Stadtsenatssitzung soll ein Grundsatzbeschluss gefasst werden, danach werden die nötigen Schritte zur Einrichtung des Gestaltungsbeirates erfolgen. „Mein Wunsch wäre, dass der Gestaltungsbeirat auch durch einen Gemeinderatsbeschluss bestätigt wird“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, die damit erreichen möchte, dass der gesamte Gemeinderat hinter dem Gestaltungsbeirat und seine zukünftigen Tätigkeit steht. Eingesetzt werden könnte der Gestaltungsbeirat im Herbst 2011, so das Ziel der Bürgermeisterin. Damit solle die rund 15 Jahre andauernde Diskussion um einen entsprechenden Beirat konstruktiv beendet und umgesetzt werden.


Weitere Themen des Stadtsenats
(RMS) Weitere Themenbereiche, mit denen sich der Stadtsenat am 12. Jänner befassen wird, sind z.B. Nachbesetzungen in diversen Gremien sowie Subventionsansuchen von kirchlichen Einrichtungen, im Bereich Bildung, Gesellschaft, Kinder- und Jugendbetreuung. In einem weiteren Tagesordnungspunkt wird es um rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen zum Neubau der SeniorInnen-Wohn- und Betreuungseinrichtung im Olympischen Dorf gehen.

Weiters berichtete Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, dass mit Montag 10. Jänner im Zuge der Kanalbauoffensive der IKB die Sperre der König-Laurin-Allee in Kraft getreten ist. Bezüglich der Umleitungsbeschilderung forderte sie, dass diese noch nachgebessert und großräumiger ausgeschildert wird.
10. Jänner 2011