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Medien-„Jour fixe“ am 31. Jänner

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer berichtet über die aktuellen Themen der Woche.
Neue und vereinfachte Tarife der IVB
(RMS) Im Rahmen ihres wöchentlichen Medien-Jour fixe berichtete Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes über die neuen, ab 1. Februar geltenden Tarife der IVB. Im Vordergrund stehen dabei vereinfachte Tarife und ein optimiertes Angebot an Zeittickets.

„Derzeit fahren 85 % der IVB-Kunden mit Zeittickets“, berichtete IVB-Geschäftsführer Baltes, das entspricht rund einem Drittel der Bevölkerung. Der Anteil soll weiter steigen. „Möglichst viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker sollten ein Jahresticket besitzen“, erläuterte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Schließlich stünden damit um 1,19 Euro pro Tag die 30 Linien der IVB uneingeschränkt zur Verfügung.

So erhalten bereits jetzt Studierende bis zum 27. Lebensjahr das ermäßigte Semesterticket, auch wenn sie keine Familienbeihilfe beziehen. „Eine wesentliche Verbesserung in der Universitätsstadt Innsbruck“, betonte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. SchülerInnen ohne Freifahrt können ein spezielles Freizeitticket nutzen. Bezüglich SchülerInnen-Ferienticket für die Sommerferien 2011 müssen noch Verhandlungen mit dem Land Tirol geführt werden.

Im Rahmen der moderaten Tariferhöhung (durchschnittlich 1,9 Prozent) gibt es ab Februar 2011 folgende Neuerungen:

Kinder/Jugendliche, SeniorInnen und Familien bekommen bei allen Tickettypen einheitliche Vergünstigungen. SeniorInnen und Menschen mit Handicap erhalten künftig das 24-Stunden-Ticket und das Wochenticket ebenfalls zum vergünstigten Preis. Gruppen bis maximal fünf Personen fahren mit dem 24-Stunden-Ticket kostengünstig um 11 Euro auf allen Linien in der Kernzone. Attraktiviert wurde auch das „Topticket“, das derzeit bereits 12.000 Arbeitsplätze abdeckt.

Freuen dürfen sich auch die Innsbrucker Familien: Die Altersbeschränkung für Kinder bei Familientickets wurde auf 15 Jahre angehoben (einheitlich für alle Tarife). Eine Neuerung ist auch die Gratis-Beförderung einer Begleitperson von Menschen mit Handicap.

Der Preis des Einzeltickets bleibt gleich (1,80 Euro), beim Ticketkauf in Bus und Tram fällt ein Aufpreis von 10 Cent an. Wer sein Ticket an einem der über 80 Miniticketautomaten an IVB-Haltestellen, bei (neuen) Innenstadt-Parkautomaten oder in einer Vorverkaufsstelle erwirbt, spart bares Geld.

„Insgesamt haben mit dem neuen Tarifmodell 70 % der Bevölkerung Zugang zu ermäßigten Tickets“, erläuterte IVB-Geschäftsführer Baltes. 40 Millionen Fahrgäste transportieren die IVB pro Jahr in Innsbruck. Die Finanzierung des öffentlichen Verkehrs in der Stadt erfolge zum Großteil aus öffentlicher Hand. „Aber auch die Kunden leisten einen wichtigen Beitrag“, betonte Baltes, dass eine jährlich moderate Preisanpassung bei den Tickets notwendig ist. Die großen Ausgaben seien Personal- und Energiekosten, letztere seien in den letzten Jahren um 140 % gestiegen.

Parallel werde auch laufend an der Qualitätsverbesserung gearbeitet, dazu gehören etwa die Möglichkeit Tickets an den (neuen) Parkscheinautomaten zu kaufen, attraktive Zeitkarten, Abfahrtszeiten-Information an den Haltestellen und auch via Smartphone-App, Handy-Tickets etc.

Sämtliche Tarife gibt es im neuen, kostenlosen Tariffolder, der im IVB-Kundencenter aufliegt und auf www.ivb.at als Download zur Verfügung steht.


Faschingsdienstag: Familienfreundliches Faschingstreiben hat Vorrang
(RMS) Weniger Alkohol und dafür mehr Familienfreundlichkeit, ist die Devise für den heurigen Faschingsdienstag (8. März) in der Innsbrucker Innenstadt. „Im Sinne der Qualitätsschiene, die wir für Innenstadtveranstaltungen fordern, wurde mit dem Stadtmarketing ein neues Konzept erstellt“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

In den letzten Jahren sei es v.a. im Zusammenhang mit der unkontrollierten Ausschank von Alkohol auf den Umzugswägen immer wieder zu Eskalationen gekommen. Dem will man heuer entgegenwirken, indem es keinen Umzug, sondern eine zentrale Bühne in der Maria-Theresien-Straße geben wird. Im Veranstaltungsbereich werden keine harten alkoholischen Getränke ausgeschenkt. Im Vordergrund steht die Familienfreundlichkeit, die BesucherInnen sollen zum Maskieren animiert werden. Programm wird es ab 14 Uhr geben. Auftreten werden die St. Nikolauser und die Mühlauer, als Moderator wird Harry Prünster fungieren. Spätestens um 20 Uhr endet die Veranstaltung im öffentlichen Bereich.


Sondergemeinderat zum Rückkauf des Baurechts am Parkhaus Markthalle
(RMS) Zum am Mittwoch, 2. Februar, anberaumten Sondergemeinderat zum Thema „Rückkauf des Baurechtes am Parkhaus Markthalle“ berichtete Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, dass sich alle anwesenden Fraktionen bereits in der erweiterten Stadtsenatssitzung am 26. Jänner positiv geäußert hätten. Mit dementsprechenden Beschlüssen rechne sie daher auch im Gemeinderat.


Bebauung und Flächenwidmung in Allerheiligen: Gemeinsame Sitzung des Stadtsenates mit dem Bauausschuss
(RMS) Im Anschluss an den Sondergemeinderat wird es, so berichtete Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am Mittwoch, 2. Februar, eine gemeinsame Sitzung des Stadtsenates und des gemeinderätlichen Bauausschusses geben. Dabei gehe es um Bebauungsplan- und Flächenwidmungsplanentwürfe für den Bereich Allerheiligen / Karl-Innerebner-Straße / Hörtnaglstraße, im Konkreten um verschiedene Bebauungsprojekte und die Freihaltung der Trasse für den Öffentlichen Verkehr zur Verbesserung der Verbindung zwischen Hötting Dorf und Hötting West. Allein für das Verkehrsführungsprojekt würden jeweils rund 350 Stellungnahmen vorliegen. Diese langjährige Angelegenheit solle nun gesamthaft beraten werden.


Weitere Themen des Stadtsenats
(RMS) Als Themen, mit denen sich der Stadtsenat am 2. Februar u.a. befassen wird, nannte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer einen Gemeinderatsantrag zu einer Aussetzung der Preiserhöhung der IVB bei im Fahrzeug gekauften Tickets. Weiters die künftige Oberflächennutzung und Funktionsplanung der Autobahneinhausung Amras, Subventionen für öffentliche Büchereien, ein Projektbeschluss zum Ausbau der General-Eccher-Straße im Bereich zwischen Sill und Reichenauerstraße sowie notwendige Sanierungsarbeiten an der Grenobler Brücke.
31. Jänner 2011