Logo Innsbruck informiert
390233164_0.jpg

Medien-Jour fixe am 16. Dezember 2013

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer informierte über Tagesordnungspunkte der Stadtsenatssitzung am 18. Dezember
Kletter-WM 2018 in Innsbruck: Sportliches Großevent fördert das Image als alpin-urbane Kletterhauptstadt Österreichs
Der Österreichische Weltkletterverband (OEWK) bewirbt sich in Kooperation mit dem Österreichischen Alpenverein für die Ausrichtung der Kletter-Weltmeisterschaft 2018 (5. bis 16. September) in Innsbruck.
Als Kletterhauptstadt Österreichs kann Innsbruck auf eine lange Tradition in der Ausrichtung von sportlichen Großveranstaltungen zurückblicken. 1993 wurde die erste Kletter-WM der Geschichte in Innsbruck ausgetragen, seit 2012 ist die Stadt Austragungsort eines IFSC-Boulder-Weltcups.

Die Finalrunden sollen in der Olympiahalle vor rund 8.000 ZuschauerInnen stattfinden. Rund 750 AthletInnen aus 70 Nationen werden erwartet. „Innsbruck verfügt über eine exzellente Infrastruktur und ist prädestiniert für die Ausrichtung von sportlichen Großveranstaltungen“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. „Die Kletter-WM ist ein Event der Extraklasse, das ganz im Sinne des Markenprozesses perfekt zum alpin-urbanen Image der Stadt passt.“
Der Stadtsenat wird sich am 18. Dezember mit der vorliegenden Bewerbung des OEWK und einem Grundsatzbeschluss der Stadt Innsbruck befassen.


Bewerbung der Gemeinde Seefeld für Nordische Ski-Weltmeisterschaft
Die Gemeinde Seefeld bewirbt sich für die Ausrichtung der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2019. Der Seefelder Bürgermeister Ing. Mag. Werner Frießer wird am 18. Dezember dem Innsbrucker Stadtsenat die Bewerbung präsentieren. Dabei geht es um eine mögliche Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck.


Attraktivierung der Viaduktbögen in der Ing.-Etzel-Straße
Die ÖBB-Infrastruktur AG attraktiviert die Viaduktbögen entlang der Ing.-Etzel-Straße. Jene Bögen, durch die Gemeindestraßen durchlaufen, werden mit der Beteiligung der Stadt Innsbruck saniert und gestaltet.

Die Sanierung erfolgt in jährlichen Umsetzungsschritten. 2013 wurde so der Bogen Dreiheiligenstraße gereinigt, mit neuer Beleuchtung ausgestattet sowie Kunstwerke des Tiroler Künstlers Lois Weinberger angebracht.

Für die kommenden Jahre ist die Neugestaltung zahlreicher weiterer Bögen-Unterführungen geplant – unter anderem Museumstraße, Kapuzinergasse, Zeughausgasse oder Erzherzog-Eugen-Straße. Die Kosten für die Maßnahmen (pro Bogen rund 40.000 Euro) werden zu 50 Prozent zwischen ÖBB und Stadt Innsbruck geteilt. Diese soll vor allem die Kosten für die Beleuchtungsanlagen übernehmen.

Der Stadtsenat wird sich am 18. Dezember mit dem Projekt befassen.


Grundstücksverkauf in Arzl

Die Stadt Innsbruck besitzt ein rund 950 Quadratmeter großes Grundstück in Arzl. Dieses ist als Wohngebiet gewidmet.

Durch das Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung wurde die Arbeitsgruppe Wohnen eingerichtet, die alle öffentlichen und privaten Grundstücke in Hinblick auf Verfügbarkeit, Verdichtung, etc. analysiert. Das betreffende Grundstück in Arzl ist demzufolge für eine sinnvolle Wohnbebauung nicht geeignet, weshalb die Fläche nun verkauft wird. „Dies geschieht ganz im Sinne der Bereinigung des städtischen Grundstücksbestandes“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.
Die Interessentensuche erfolgt über Ausschreibung in einer Zeitung sowie über direkte Anschreiben der verschiedenen Wohnbauträger. Über die endgültige Vergabe entscheidet schließlich der Gemeinderat.


Behandlung von Gemeinderatsanträgen
Der Stadtsenat wird sich am 18. Dezember mit zahlreichen Gemeinderatsanträgen befassen.

Unter anderem fordert ein Antrag, dass all jene Grundstücke der Stadt oder der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG), die als Wohn- oder Mischgebiete gewidmet sind, künftig für sozialen Wohnbau verwendet werden. Die Stadtregierung selbst hat das Ziel, rund 2.000 neue Wohnungen zu schaffen. Um größere Grundstücksgeschäfte über die Regierungsperiode hinaus zu verwirklichen, soll das Örtliche Raumordnungskonzept entsprechend geändert werden.

Ein weiterer Antrag fordert die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, die Rahmenbedingungen für Musik- und Konzertveranstaltungen im öffentlichen Raum erarbeitet. Veranstaltungsbehörde, Mobile Überwachungsgruppe (MÜG), das Umweltreferat und andere zuständige Dienststellen sollen gemeinsam mit VeranstalterInnen einheitliche Richtlinien erarbeiten, die vor allem Dauer und Lautstärke sowie die Kontrolle von Konzerten und Musikveranstaltungen regeln. Konflikte mit AnrainerInnen können damit in Zukunft vermieden werden.


Kapitalerhöhung für die Felbertauern-Gesellschaft
Die Stadt Innsbruck ist an der Felbertauern-Aktiengesellschaft mit rund 0,07 Prozent beteiligt. Im Zuge des Felssturzes vom Mai sind nun umfangreiche Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der Straße durchzuführen. Zur Finanzierung hat die Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung beschlossen, die in erster Linie durch die Republik Österreich und das Land Tirol getragen wird.
Der Stadtsenat wird am 18. Dezember darüber entscheiden, ob sich die Stadt Innsbruck ebenfalls an der Kapitalerhöhung beteiligt.


Bericht über die Veranlagung zur Pensionsrückdeckung des Gestellungsbetriebes
Zur Bedeckung der Pensionslasten des städtischen Gestellungsbetriebes wird Vermögen aus dem Anteilsverkauf der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) veranlagt. Für die laufende Beobachtung und strategische Einflussnahme ist ein Anlagebeirat eingerichtet. Dieser erstattet dem Stadtsenat vierteljährlich Bericht.
Der Stadtsenat wird sich am 18. Dezember mit dem aktuellen Bericht befassen, der unter anderem die Regelungen und Auswirkungen des Spekulationsverbotes berücksichtigt.
17. Dezember 2013