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Medien Jour-fixe

Mit Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 07. Juli 2014
Patscherkofelbahnen
Am Mittwoch findet ein erweiterter Stadtsenat zum Ankauf der Patscherkofelbahnen statt. Die dort behandelten Verträge werden anschließend im Sondergemeinderat am 15. Juli behandelt. Für Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist es wichtig, dass hier „jeder Einblick erhält und sich selbst ein Bild von den Verträgen machen kann“. Grundsätzlich steht die Übernahme der Patscherkofelbahnen damit unmittelbar vor der Finalisierung. Ende Juli dürfte der Abschluss dann endgültig erfolgen.
Die Grundsatzentscheidung für den Ankauf fällte der Innsbrucker Gemeinderat bereits am 06. Mai 2014. Der Preis liegt bei höchstens 10,7 Millionen Euro zuzüglich der Nebenkosten. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sah dies als klares Zeichen: „Damit wurde ein historischer Beschluss gefällt, der einen Mehrwert für die gesamte Bevölkerung beinhaltet.“ Der Kauf inkludiert auch den gesamten Seilbahnbetrieb sowie die Beschneiungsanlagen.

Für die Bürgermeisterin ist jedenfalls klar: „Es ist ein Freizeitberg für die Bevölkerung im Zentralraum Innsbruck.“ Hinsichtlich der Pendelbahn werde der eigens einberufene Beirat des Gemeinderats die künftigen Entscheidungen zeitnah treffen. Mit 01. Oktober 2014 sollen die Bahnen jedenfalls an die Stadt bzw. an eine zu gründende Gesellschaft übergeben werden können.

Straßen- und Regionalbahn
Der erweiterte Stadtsenat wird sich zudem mit der Planung der Streckenführung der Regional- und Straßenbahnplanung weiter befassen. Hierbei geht es um den Abschnitt in der Kranebitter Allee zwischen Fischerhäuslweg und Technikerstraße sowie um den Abschnitt Defreggerstraße, Langstraße und Pembaurstraße. „In der Planung ist es speziell wichtig, wie der Raum zwischen Straßen-, Fußgänger und Trassenbereich der Bahn aufgeteilt wird“, führt die Bürgermeisterin aus. Dieser Bereich soll ab dem Jahr 2015 realisiert werden. Die Betriebsaufnahme der Straßenbahn am Westast ist Ende des Jahres 2017 vorgesehen.

Anbindung Fußwegunterführung Westbahnhof/Egger-Lienz-Straße
Zur Attraktivierung des bestehenden Westbahnhofes und für die Nutzung der zusätzlichen S-Bahn-Haltestellen ist eine gute Fußweganbindung essentiell. Bei der Wegstrecke handelt es sich um die Egger-Lienz-Straße/Andreas-Hofer-Straße hin zum Westbahnhof.

Kindergarten Allerheiligen
Die Stadt Innsbruck hat im Jahr 2006 den Pfarrkindergarten Allerheiligen übernommen. „Nachdem die Zusammenarbeit hier sehr befruchtend war, trete ich hier für eine Mietvertragsverlängerung ein“, erklärt die Bürgermeisterin. Der Vertrag soll auf zehn Jahre bis zum Jahr 2024 verlängert werden. Für allfällige zeitliche sowie räumliche Erweiterungen des Kindergartens wird hier auch sogleich die Basis gelegt.

Erschließung Bartlmä
Dem Stadtsenat liegt weiters der Ausführungsvertrag mit der BBT SE vor. Hier geht es etwa um Erschließungen von Bartlmä, dem Bahnhofdurchlass sowie ökologischen Ausgleichsmaßnahmen. So wird festgehalten, dass das Gewerbegebiet Bartlmä von zwei Seiten erschlossen werden soll. Die Verlängerung der nördlichen Fußgängerunterführung des Personenbahnhofes bis zum östlichen Ende des Frachtenbahnhofes wird von der BBT SE errichtet. Ausgleichsmaßnahmen für ein Feuchtbiotop sowie einen Waldmoorkomplex sind ebenso im Vertrag enthalten.

Umbau Haspinger Straße
Zur Genehmigung liegt dem Stadtsenat der Wunsch des Landesschulrats für Tirol hinsichtlich eines Umbaus des Gebäudes der Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik vor. Das Haus in der Haspingerstraße gehört der Stadt Innsbruck. Funktionsverbesserungen, Brandschutz- und Denkmalpflegemaßnahmen sind geplant.

08. Juli 2014