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Maria-Theresien-Straße erstrahlt in neuem Glanz

Ein gelungenes Facelifting mit Tiefenwirkung
Bummeln, Schauen, Genießen – so lautet das Motto der neu gestalteten Maria-Theresien-Straße von der Altstadt bis zur Triumphpforte. Sie zeigt sich nun in ihrer vollen Länge in neuem Glanz. Anlässlich der Fertigstellung der Neugestaltung im südlichen Teil, lud die Stadt Innsbruck am 6. August unter dem Motto „die Straße lacht“ zu einem kunterbunten Straßenfest.

„Dieses Fest ist Dank dafür, dass wir alle – BürgerInnen, Kaufleute, BauarbeiterInnen, Touristen, PolitikerInnen und auch die MitarbeiterInnen des Stadtmagistrates – ausgehalten haben und gemeinsam eine Fußgängerzone geschaffen haben, die sowohl den natürlichen als auch den urbanen Charakter unserer Stadt ausstrahlt“, so Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Sie und Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter haben im Beisein von IKB-Vorstand DI Helmuth Müller und der Obfrau des Innenstadtvereins Mag.a Patricia Niederwieser-Holzbaur im Bereich der Servitenkirche den symbolischen Schlussstein, also den letzten Pflasterstein der neu gestalteten Straße gesetzt.

„Damit wird die Maria-Theresien-Straße als wichtige und auch historisch bedeutsame Nord-Süd-Verbindungsachse zwischen Altstadt und Triumphpforte bis zum Bergisel ihrer Bedeutung gerecht“, freute sich Pokorny-Reitter und fügte hinzu: „Diese altehrwürdige Straße hat an Lebendigkeit und Leichtigkeit gewonnen.“

IKB-Vorstand Müller betonte, dass die Neugestaltung eine „sehr langfristige und sichere Investition“ sei. Niederwieser-Holzbaur freut sich darauf, dass „Bürger, Gäste, Kaufleute und Gastronomen diesen neuen charmanten Teil der Maria-Theresien-Straße erobern“.

Um den historisch bedeutsamen Charakter der Schlusssteinlegung zu unterstreichen, wurde unter dem letzten Pflasterstein eine wasserdichte Box mit jeweils einer Ausgabe der städtischen Mitteilungszeitung „Innsbruck Informiert“, der Tiroler Tageszeitung und der Tiroler Krone vergraben.

Unter den VertreterInnen von Stadt und Land war auch Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf: „Die Maria-Theresien-Straße ist bereits in nördlichen Teil zu einem Wohnzimmer für die InnsbruckerInnen geworden, das wünsche ich mir auch für den neu gestalteten südlichen Teil. Wir können nicht genug tun, für unsere wunderschöne Landeshauptstadt – heute lacht nicht nur die Straße – wir lachen alle mit ihr mit.“

Prachtstraße lädt zum Verweilen ein
Nach dem Neubau der Fußgängerzone im nördlichen Abschnitt und der Neugestaltung des Wiltener Platzls, begannen im Sommer 2010 die Umbaumaßnahmen für den südlichen Bereich. Hier galt es den öffentlichen Verkehr und die Ansprüche einer modernen Geschäftsstraße unter einen Hut zu bringen. Das Gestaltungskonzept stammt wieder von der AllesWirdGut Architektur ZT GmbH.

Die Pflasterung des nördlichen Abschnitts wurde im südlichen Abschnitt fortgesetzt, jedoch nur im Bereich der Gehsteige. Die Straße selbst wurde asphaltiert. Durch die Verbreiterung der Gehfläche ist nun auch der westliche Bereich der Straße für Gastgärten geeignet. Bänke zum Rasten und Schauen und vier Säulenahornbäume ergänzen die verkehrsberuhigte Zone.

Der öffentliche Verkehr spielt in der südlichen Maria-Theresien-Straße künftig eine bedeutende Rolle: Im Zuge des Regionalbahnkonzeptes war die Verlegung neuer Gleise für die Straßenbahnlinie 3 notwendig, die künftig in beide Richtungen führen werden.

Insgesamt wurden rund 250.000 Granitsteine verlegt (87.000 im südlichen Bereich). Alle Steine aneinander gereiht ergeben eine Länge von über 45 Kilometern. Die Baukosten für die südliche Maria-Theresien-Straße betrugen € 2.725.000 brutto, gesamt € 9,0 Mio. Brutto. „Das ist viel Geld, aber eine sinnvolle Investition in ein pulsierendes, fußgängerInnenfreundliches Zentrum“, so Tiefbaustadträtin Pokorny-Reitter.

Weitere Informationen unter www.maria-theresien-strasse.at
06. August 2011