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Maria Nocker feierte 100. Geburtstag

Auch mit 100 Jahren um kein Kompliment verlegen.
„Sie sind aber ein fescher Vizebürgermeister“, so Maria Nocker, die am 11. Jänner in ihrer Wohnung in Innsbruck ihren 100. Geburtstag feierte und zu dem Sozialreferent Vizebürgermeister Franz X. Gruber im Namen der Stadt gratulierte.

Maria Nocker wurde zwar in der Klinik in Innsbruck geboren, aufgewachsen ist die rüstige Jubilarin aber in Jochberg. Jahrelang war sie als Haus- bzw. Kindermädchen tätig. „Mein höchster Lohn waren damals 20 Schilling“, erzählt Frau Nocker von früher.

Auch den Bund fürs Leben hat die 100-Jährige geschlossen, ihr Gatte ist aber 1945 vom Krieg nicht mehr zurückgekehrt. In ihrer Ehe wurde ihr das Glück eines Sohnes und einer Tochter geschenkt: „Beide sind leider schon gestorben, ich war immer sehr stolz auf sie“, so Frau Nocker. Die Tochter arbeitete in einer Strickerei, der Sohn lernte Koch und arbeitete später auch als solcher in Florida. „Davon hab ich auch profitiert, weil ich ihn dadurch ein paar Mal in Florida besucht habe – das war eine schöne Zeit“, so Frau Nocker im Gespräch mit Vizebürgermeister Gruber.

Heute ist Maria Nocker „zufrieden, dass ich jeden Tag aufstehen und schlafen gehen kann“. Gesundheitlich geht es der Jubilarin recht gut: Sogar das Holz zum Heizen holt die 100-Jährige noch immer selbst. Für das Essen sorgt das Innsbrucker Menu Service. Umsorgt und unterstützt wird sie im Alltag von ihren Nachbarn und Freunden, die auch am 11. Jänner mit ihr gemeinsam Geburtstag feierten.
12. Jänner 2012