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„Mannsbilder“ gegen Gewalt

Beratungsstelle für männliche Jugendliche und Erwachsene.
Die Beratungsstelle „Mannsbilder“ hat sich auf die Prävention von Gewalt über den Weg der Beratung von männlichen Jugendlichen und Erwachsenen spezialisiert. Sozialreferent Vizebürgermeister Franz X. Gruber und Familienreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann besuchten am 30. März die Beratungsstelle in der Innsbrucker Anichstraße.

„Beim Thema Gewalt gilt es, das Problem buchstäblich an der Wurzel zu packen“, so Sozialreferent Vizebgm. Gruber. „Gewaltprävention durch niederschwellige Beratung von Männern und männlichen Jugendlichen ist in der heutigen Gesellschaft wichtiger denn je.“

„Die gesellschaftlichen Entwicklungen verdeutlichen die Notwendigkeit solcher Beratungsstellen“, erinnert Familienreferent Vizebgm. Kaufmann. „Die Hemmschwelle zur Gewalttätigkeit scheint zu sinken, daher ist der präventive Ansatz dieser Einrichtung sehr zu begrüßen.“

Im Rahmen des Besuches wurde über Unterstützungen durch die Stadt Innsbruck gesprochen sowie die Möglichkeit gemeinsamer, präventiver Projekte – etwa im Schulbereich – diskutiert.

Vielfältiges Beratungsangebot
Als erste Beratungsstelle für Männer in Tirol steht bei „Mannsbilder“ zwar die Gewaltprävention im Vordergrund, das Beratungsangebot umfasst aber auch Hilfestellungen in Erziehungsproblemen, zu Eherecht und Unterhaltsverpflichtung sowie in Fragen hinsichtlich Sexualität oder Coming-Out.
Natürlich stehen die Berater auch in Vaterschaftsfragen helfend zur Seite, angefangen von Erziehungsangelegenheiten bis hin zur schwierigen Phase der Pubertät.

Die Beratung bei „Mannsbilder“ ist grundsätzlich kostenlos, jedoch wird die freiwillige finanzielle Unterstützung durch die Klienten begrüßt.
30. März 2011