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Bürgermeister Georg Willi und Landesrat Tratter machten sich gemeinsam mit Projektleiter Ludwig Tanzer (v. l.) ein Bild von den neu eingepflanzten Bäumen im Park.
Bürgermeister Georg Willi und Landesrat Tratter machten sich gemeinsam mit Projektleiter Ludwig Tanzer (v. l.) ein Bild von den neu eingepflanzten Bäumen im Park.

Park in der Mandelsbergerstraße bleibt erhalten

Neupflanzung von vier großen Bäumen

Hitze und Trockenheit haben in den vergangenen Jahren den Bäumen in der Landeshauptstadt Innsbruck stark zugesetzt. So mussten geschädigte Bäume in der Parkanlage bei der Tiroler Fachberufsschule (TFBS) in der Innsbrucker Mandelsbergerstraße gefällt werden – zu groß war die Gefahr herunterfallender Äste für die Bevölkerung. Anstelle der entfernten Bäume wurden vier neue Laub- und Nadelbäume nachgesetzt.

„Es ist jedenfalls festzuhalten, dass der Neubau des Werkstättengebäudes der TFBS Mandelsberg mit Bedacht auf den bestmöglichen Erhalt vorhandener Grünflächen ausgeführt wird. Im konstruktiven Dialog mit der Stadt Innsbruck konnte eine entsprechende Planung erarbeitet werden, um die Reduktion der Grünflächen zu vermeiden – keiner der betroffenen Bäume wurde gefällt, um Stellplätze zu generieren. Ein Fokus von Bauprojekten des Landes liegt stets auf der naturnahen Entwicklung – mit der Neubepflanzung der beseitigten Bäume ist dies gewährleistet“, so der für den Hochbau zuständige Landesrat Johannes Tratter.

„Es war ein Versprechen des Landes Tirol bei einer Baustellenbesichtigung im Vorjahr: der Park bei der Berufsschule in der Mandelsbergerstraße bleibt erhalten. ‚Gerade gestanden‘ dafür ist der Projektleiter Bmstr. Ing. Ludwig Tanzer. Was er versprochen hat, hat er gehalten. Mit Unterstützung von Landesrat Johannes Tratter. Die Stadt hat über die baurechtlichen Verfahren mitgeholfen, dass der Erhalt des Parks möglich gemacht wurde“, betont Bürgermeister Georg Willi.

„Drei der vier betroffenen Pflanzen stellten, aufgrund erkennbarer Vermorschung, eine potenzielle Gefährdung für Parkbenutzerinnen und -benutzer dar. Diese Bäume hätten somit, ungeachtet jeglicher Bauabsichten am Areal, zumindest eklatant gestutzt werden müssen. Der vierte gefällte Baum erschwerte die Erschließung am Areal unverhältnismäßig und wurde zudem unbeabsichtigt im Wurzelbereich beschädigt. Wir haben uns daher mit Erfolg darum bemüht, bei der Aufforstung gezielt größere Bäume zu pflanzen. Damit ist garantiert, dass diese auch bestehen bleiben“, erklärt Projektleiter Ludwig Tanzer von der Abteilung Hochbau des Landes Tirol. MF