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Vor dem exotischen Christbaum im Olympischen Dorf (v.l.): Vertreter der Vereine Olympisches Dorf Hans Sedetzki, Referatsleiter Land- und Forstwirtschaft Albuin Neuner, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und die Mitarbeiter des städtischen Forstamtes Jürgen Geier und Andreas Hupfauf
Vor dem exotischen Christbaum im Olympischen Dorf (v.l.): Vertreter der Vereine Olympisches Dorf Hans Sedetzki, Referatsleiter Land- und Forstwirtschaft Albuin Neuner, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und die Mitarbeiter des städtischen Forstamtes Jürgen Geier und Andreas Hupfauf

Ein weihnachtlicher Riesenmammut unter 300 Christbäumen

Damit in allen Stadtteilen und öffentlichen Einrichtungen weihnachtliche Stimmung aufkommt, verteilt das Amt für Land- und Forstwirtschaft jährlich rund 300 Christbäume.

Ein ganz besonderer Christbaum steht heuer im O-Dorf während der Weihnachtszeit: Sequoiadendron giganteum oder auch Riesenmammutbaum genannt.

„Das O-Dorf feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum und wir wollten den Bewohnerinnen und Bewohnern eine besondere Freude machen“, erläutert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann die Standortwahl.

 

Die Besonderheit dieses Exoten liegt im pyramidenhaften und harzarmen Stamm und den dichten, immergrünen und ausladenden Ästen.

Trotz des exotischen Namens und botanischer Herkunft wuchs dieser Baum in Innsbruck. Er stand etwa 15 Jahre im Garten des Seniorenwohnheims St. Raphael in der Ing.-Etzel-Straße. Aufgrund von Umbau- und Renovierungsarbeiten musste der Baum weichen, doch als Christbaum verschönert er noch einige Wochen das Olympische Dorf.

 

Christbäume für die Allgemeinheit

Um den jährlichen Bedarf an Christbäumen zu decken und für ausreichend Nachschub bzw. –wuchs zu sorgen, wurde heuer zur bestehenden Christbaumkultur am Kerschbuchhof in Kranebitten eine weitere Kultur am Lemmenhof mit etwa 5.000 Tannen eingerichtet. Bis die ersten Christbäume geernet werden können, dauert es mindestens sieben Jahre.

 

Ein besonderes Augenmerk wird natürlich auf den größten Christbaum der Stadt beim Goldenen Dachl gelegt, der zentraler Blickfang und Aushängeschild des traditionellen Christkindlmarktes ist. „Das ganze Jahr halten die Mitarbeiter die Augen offen, um einen geeigneten Baum zu finden“, erklärt Amtsleiter DI Andreas Wildauer: „Oft ist es so, dass in privaten Gärten die Nadelbäume zu groß werden. Durch den häufig freien Stand der Bäume sind diese besonders regelmäßig gewachsen und eignen sich sehr gut als Christbaum.“ Das Amt für Land- und Forstwirtschaft ist dankbar für Hinweise aus der Bevölkerung, die die Suche nach dem Christbaum für Weihnachten 2015 erleichtern. (VL)

 

Kontakt:

Amt für Land- und Forstwirtschaft

Triendlgasse 3

Tel.: 0512 5360 7181