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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Elmar Rizzoli, Amtsleiter für allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen (1.v.l.)begrüßten die Vertreter der Ordnungsdienste aus Wels, Graz, Linz, Klagenfurt und Leoben.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Elmar Rizzoli, Amtsleiter für allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen (1.v.l.)begrüßten die Vertreter der Ordnungsdienste aus Wels, Graz, Linz, Klagenfurt und Leoben.

Treffen der österreichischen Ordnungsdienste

Bereits zum dritten Mal tagten die Vertreter der österreichischen Ordnungsdienste im Februar in Innsbruck. Das alljährliche Treffen dient dem Dialog und dem Austausch zwischen den Städten. In diesem Jahr waren Amtsleiter und Referenten aus Wels, Graz, Linz, Klagenfurt und Leoben zu Gast in der Tiroler Landeshauptstadt. Innsbruck war erstmals Austragungsort dieses Treffens. Gemeinsam mit Elmar Rizzoli, Leiter des Amtes für allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen in Innsbruck, wurde über Sicherheit, Verkehr und Ordnungsdienste in den österreichischen Städten diskutiert. Insbesondere bei der Ausbildung soll künftig enger zusammengearbeitet und gemeinsame Standards festgelegt werden.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer hieß die Teilnehmer in Innsbruck herzlich willkommen und betonte: „Sie alle haben in Ihren Städten eine sehr wichtige Funktion, die Ihnen einiges abverlangt. Ihre Aufgabe ist es letztendlich, andere zu schützen, und darin leisten Sie hervorragende Arbeit.“ 

Ein bewährtes System

Als erste Stadt dieser Größenordnung hat Innsbruck im Jahr 2005 eine eigene Überwachungsgruppe – die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) – eingerichtet.

„Dass die Entscheidung, die Mobile Überwachungsgruppe zu installieren, der richtige Schritt war, zeigt die Entwicklung in Österreichs Städten. Nach dem Vorbild Innsbruck haben zwischenzeitlich fünf weitere Städte stadteigene Ordnungsämter eingerichtet“, erläuterte Elmar Rizzoli. Die Notwendigkeit dafür ergab sich, weil zur Vollziehung von ortspolizeilichen Verordnungen ausschließlich Gemeindeorgane befugt sind, nicht jedoch die polizeilichen Einsatzkräfte. Dies betrifft unter anderem die Park- und Spielplatzordnung. Auch bei Lärmbelästigung oder Parkstrafen greift die MÜG ein, ebenso ist sie für alle Anliegen der Sicherheit in Innsbruck zuständig. Wels, Graz, Linz, Klagenfurt und Leoben nahmen die Innsbrucker MÜG als Vorbild für ihre Einrichtungen.

Auch ein Blick auf die Zahlen bestätigt die Notwendigkeit der Einrichtung der Mobilen Überwachungsgruppe: 

 

Entwicklung der Einsatzzahlen aufgrund von Anrufen von BürgerInnen

Jahr 2014: 5.370

Jahr 2013: 5.101

Jahr 2012: 4.436 

 

Entwicklung der Einsätze wegen Lärm

Jahr 2014: 1.974

Jahr 2013: 1.874

Jahr 2012: 1.647

 

Entwicklung der Einsätze wegen Verkehrsbehinderungen

Jahr 2014: 2.640

Jahr 2013: 2.965

Jahr 2012: 1.938

 

Die MitarbeiterInnen der MÜG stehen den BürgerInnen ganzjährig rund um die Uhr zur Verfügung. Die Dienststelle in der Salurner Straße 4 ist unter der Telefonnummer +43 512 5360 1272 erreichbar. Informationen zu den einzelnen Zuständigkeitsbereichen der Mobilen Überwachungsgruppe finden Sie auf www.innsbruck.gv.at. (KS)