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Liniennetzoptimierung

IVB schnürt attraktives Öffi-Angebot
Mit den neuen Buslinien „H“ und „M“ wird ab 1. März das Service der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) ausgebaut. Beide Linien sind Teil eines umfassenden Paketes von Liniennetzoptimierungen, die von Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner und IVB-Geschäftsführer Martin Baltes präsentiert wurden. Denn auch die Buslinien A, C, F, R, W, alle Nightliner werden noch attraktiver. Bei den Tramlinien 1 und 3 werden die Takte von 7,5 auf 10 Minuten leicht gestreckt. Gute Perspektiven sieht die Stadt auch für mehr Miteinander von Stadt- und Regionalverkehr insbesondere bei der Tarifstruktur innerhalb des Verkehrsverbundes Tirol (VVT).

Die jetzt anstehende Optimierung ist vor allem deshalb möglich, betonte BM Oppitz-Plörer, weil die Stadt die Kompetenz zur Gestaltung des städtischen Angebotes und zur Gestaltung der städtischen Tarife selbst besitze und auch wahrnehme. Natürlich sei Innsbruck seit Bestehen des VVT integraler Teil des VVT mit durchgängigen Tarifen samt Abstimmung des Verkehrsangebotes. Diese Kompetenz zum ständigen Verbessern für die Kundinnen und Kunden in Innsbruck werde die Stadt sicher nicht aufgeben.

Auch für StR Pechlaner muss Eigenständigkeit kein Gegeneinander bedeuten. Er kann sich auch weitere Schritte gemeinsam mit Land Tirol und VVT zur Verbesserung der Tarifstruktur und zur Vereinheitlichung des Tarifangebotes vorstellen. Dann könnte mittelfristig etwa der sogenannte Umsteigetarif entfallen, den KundInnen entrichten müssen, wenn sie vom regionalen in das städtische Netz umsteigen. Auch günstigere Tarife für Gelegenheitsfahrten im VVT wären schnell und einfach durch Mehrfahrtentickets möglich. Pechlaner: „Dazu bräuchte es bloß Ticketentwerter in den regionalen Bussen und an Bahnhöfen.“


Die neuen Linien H und M
Die neue Linie H fährt von den Allerheiligenhöfen über den Speckweg und die Sonnenstraße, weiter über die Brandjochstraße und Schneeburggasse zum Höttinger Kirchplatz, weiter über die Riedgasse zum Marktplatz und Hauptbahnhof und von dort wie bisher die Linie F zum Wohnheim Saggen und zur Schutzengelkirche. Die neue Linie H fährt alle 15 Minuten, womit in Hötting, durch die Doppelbedienung mit der Linie A, die ebenfalls im 15-Minutentakt verkehrt, teilweise ein 7,5-Minutentakt gegeben ist. Die neue Linie H schafft eine Querverbindung von den Allerheiligenhöfen zum Höttinger Kirchplatz und macht so ein Weiterfahren auf die Hungerburg (Linie J) einfacher. Der Speckweg und die Sonnenstraße werden damit ab 01.03. erstmals in beide Richtungen bedient, womit die Retourfahrt von der Stadt kommend ohne Umsteigen erfolgen kann.

Die neue Linie M fährt von der Mentlbergsiedlung, wie bisher die Linie C, bis zum Landesmuseum und von dort, wie bisher die Linie W, zum Stadion. Auf der Strecke zwischen Marktplatz und Stadion werden größere Busse eingesetzt, um Kapazitätsengpässe in der Frühspitze zu vermeiden. Die Linie verkehrt im 15-Minutentakt. Vom Hafen bis zum Landesmuseum ist durch die Parallelführung der Linie C weiterhin der 7,5-Minutentakt gegeben und das Stadion kann erstmals im 15-Minutentakt bedient werden.

Die Routenänderungen auf den Linien A, C, F und W

Die Linie A verästelt sich künftig nicht mehr und verkehrt ab 01.03. von Sadrach kommend über die Schneeburggasse, Brandjochstraße, den Fürstenweg und Mariahilf zum Marktplatz und von dort unverändert über Mühlau und Arzl zum Sanatorium in Rum. In entgegen gesetzter Richtung fährt die Linie wie bisher zum Marktplatz, von dort jedoch wieder über Mariahilf und die Höttinger Auffahrt nach Sadrach.Die Linie verkehrt im 15-Minutentakt und damit ist erstmals auch Mariahilf in beiden Richtungen erschlossen.

Die Linie C bedient nur mehr den Ast von Sieglanger bis zur Luigenstraße. Die Äste Mentlberg und Baggersee werden von den Linien M und F übernommen.

Die Linie F fährt wie bisher vom Flughafen zum Hauptbahnhof. Von dort über die Brunecker Straße zum Sillpark und dann weiter zum Baggersee wie bisher die Linie C. Auf der Linie F werden Gelenkbusse eingesetzt, womit die Kapazität vom Flughafen zum Hauptbahnhof wesentlich verbessert wird. Die Linie verkehrt wie bisher im 15-Minutentakt, womit auch vom Sillpark bis zur Andechsstraße durch die Parallelführung der Linie C wie bisher ein 7,5-Minutentakt gegeben ist.

Die Linie W fährt wie bisher vom Alpennzoo zum Marktplatz. Die Strecke zum Stadion wird von der Linie M übernommen.

Die Taktänderungen auf den Linien 1, 3 und R, sowie auf allen Nightlinerlinien.

Die Linien 1 und 3 verkehren künftig im 10- statt im 7,5 Minutentakt, am Abend und an Sonn- und Feiertagen im 15-Minutentakt.

Alle städtischen Nightliner (N) fahren bis Mitternacht im 30-Minutentakt. Damit können wir den Wunsch einer Taktverdichtung zwischen 22:45 Uhr und Mitternacht erfüllen.
Die Buslinie R verkehrt von Montag – Freitag wie bisher tagesdurchgängig im 7,5-Minutentakt. Am Abend, sowie an Sonn- und Feiertagen verkehrt sie künftig im 15-Minutentakt und am Samstag, sowie in den Ferien im 10-Minutentakt. Damit können wir in der Schwachverkehrszeit die Kapazitäten wesentlich erhöhen.

Die zwei neuen Linien H und M verkehren am Abend, sowie an Sonn- und Feiertagen ebenfalls im 30-Minutentakt.

Durch das damit insgesamt wesentlich dichtere Netz am Abend sowie an Sonn- und Feiertagen können wir auf die Anschlüsse um 45 Minuten nach der Stunde beim Landesmuseum gänzlich verzichten, womit wir die Pünktlichkeit in dieser Zeit wieder erheblich verbessern können. Durch den Wegfall der Anschlüsse ist es auch möglich, auf Parallelstrecken die Fahrten zu entzerren. Damit fahren nicht mehr mehrere Linien zur selben Zeit, sondern zeitlich versetzt, dies hat einen dichteren Takt zur Folge, was auch die Umsteigezeiten verkürzt.

Weitere Infos im IVB-Kundencenter unter +43 512 53 07-500 und auf der IVB-Homepage www.ivb.at.
22. Februar 2012