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Linien im Auge des Betrachters

Hannes Metnitzer zu Gast in der Galerie im Andechshof
Vom 6. bis zum 23. September ist in der Galerie im Andechshof Hannes Metnitzers Ausstellung „clean lines“ zu sehen. Am 5. September wurde die Präsentation im feierlichen Rahmen von Abteilungsleiterin (Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Sport) Mag.a Birgit Neu eröffnet. Auch zahlreiche Mitglieder des Kulturausschusses ließen sich die Vernissage nicht entgehen. Für die musikalische Umrahmung sorgte ein Saxofon Quintett, in dem der vielseitig begabte Hannes Metnitzer auch selbst mitspielte.

„clean lines“
Die Galerie im Andechshof zeigt mit „clean lines“ dreidimensionale Werke des Tiroler Bildhauers Hannes Metnitzer. Der Titel der Ausstellung nimmt dabei Bezug auf die Konzeption der Arbeiten und deren Entstehung. Trotz des konzeptuellen Ansatzes spielt sich in der Umsetzung die sinnliche Wahrnehmung des Werkes in den Vordergrund.
Die Linie gehört dabei zum wichtigen Vokabular des Bildhauers. Die dominanteste Rolle spielt die Umrisslinie, die Kontur. Sie vermittelt den BetrachterInnen als erstes eine mögliche Gesamtform der dreidimensionalen Erscheinung, obwohl sie sich erst sekundär aus Körper, Masse und Fläche ergibt.
Der Bildhauer Hannes Metnitzer besticht durch eine reduzierte Formensprache in harmonischer Kombination von Material, Fläche und Proportion. Anders als bei dreidimensionalen Skulpturen sonst üblich, präsentiert Metnitzer seine aus Metall und Holz geschaffenen Objekte teils an der Wand. Aus unterschiedlichen Betrachtungswinkeln ändern sich räumliche Bezüge, Form und Verlauf der Objektlinien und lassen den BetrachterInnen eine ganz persönliche Wahrnehmung der Werke.

Zur Person
Hannes Metnitzer, 1963 in Unzmarkt/Steiermark geboren, hat an der Kunstuniversität Mozarteum in Salzburg bis 1994 Bildhauerei studiert; seither lebt und arbeitet er in Obsteig/Tirol. Metznitzer stellte bereits vor 16 Jahren, im August 1996, in der Andechsgalerie aus.

Ausstellungsdauer: 6. bis 23. September
Mi. bis Fr. 15–19 Uhr, Sa. und So. 15–18 Uhr

06. September 2012