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Liftanlagen für den Sennblock

Elegante Stahl-Glaskonstruktion umrahmt sechs Aufzugsanlagen
Um den Zugang zu den Wohnungen einfacher und komfortabler zu gestalten, wurden auf Wunsch der MieterInnen und nach einer Erhebung der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) Aufzugsanlagen im Sennblock errichtet. Wohnungsreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann überzeugte sich am 23. Jänner gemeinsam mit Amtsvorstand Ing. Ronald Depaoli (Wohnungsservice) und IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler vom fertiggestellten Aufzugsanbau. Auch zahlreiche MieterInnen sowie Bauleiter Martin Kiechl (IIG) und Sandra Krösbacher (Hausverwaltung Saggen) nahmen die Anbauten in Augenschein.

„Gerade für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung und Familien mit Kleinkindern stellen diese Zubauten eine spürbare und nachhaltige Steigerung der Lebensqualität dar“, erklärte Vizebürgermeister Kaufmann, der sich besonders über die nachhaltige Aufwertung der Lebensqualität der MieterInnen freut. Auch Geschäftsführer Danler zeigte sich über das Ergebnis erfreut und bedankte sich bei allen, die bei der Umsetzung beteiligt waren sowie der Stadt Innsbruck für die Mitfinanzierung. Diese städtische „Impulsförderung“ für den nachträglichen Einbau von Personenliften gibt es seit dem Jahr 2007, die ersten Liftanbauten erfolgten 2008.

Planung, Umsetzung und Ergebnis
Insgesamt sechs Aufzugsanlagen in einer eleganten Stahl-Glaskonstruktion und einer Brückenlösung entstanden im großzügigen Innenhof der Wohneinheiten Verdroßplatz 1/2, Gutenbergstraße 15/17 und Sennstraße 14/18. Die Haltestellen der Lifte befinden sich aufgrund der Gegebenheiten jeweils im Stiegenhauszwischenpodest. Im August 2013 wurde mit den Arbeiten begonnen, abgeschlossen wurden sie im Dezember des vergangenen Jahres. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 960.000 Euro.

Laut der Jahresstatistik des Referates Wohnbauförderung wurde die Lifteinbauaktion von den Gemeinnützigen Bauträgern (für jene Wohnhäuser, für die die Stadt Innsbruck das Vergaberecht besitzt) – nach eher schwachen Jahren 2011 und 2012 – 2013 mit 26 neuen Projekten wieder stark beansprucht.

24. Jänner 2014