Logo Innsbruck informiert
Die Innsbrucker Stadtregierung rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, VertreterInnen des Gemeinderats, der IIG, der ISD, der Baufirma sowie der Architekt begingen feierlich den Spatenstich in der Liebeneggstraße.
Die Innsbrucker Stadtregierung rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, VertreterInnen des Gemeinderats, der IIG, der ISD, der Baufirma sowie der Architekt begingen feierlich den Spatenstich in der Liebeneggstraße.

Betreutes Wohnen, Sozialstation und Stadtteilzentrum für Wilten

Spatenstich in der Liebeneggstraße 2

Durch die Auflassung des Bauhofes Wilten und den Abbruch des Hauses Liebeneggstr. 2a (ehemalige Tierhandlung Zipps) wurde die Liegenschaft rund um das Liebeneggschlössel frei. Nun errichtet die Innsrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) dort ein Sozialzentrum für die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) in Kombination mit betreuten Wohnungen sowie ein Stadtteilzentrum als Anlaufstelle für die Wiltener Bevölkerung.

„Wilten ist ein Stadtteil mit viel Entwicklungspotenzial. Die offene Gestaltung und Neueröffnung des Wiltener Platzls im Jahr 2010 bildete den Startschuss. Nun situieren sich immer mehr kleine Wirtschaftsbetriebe im Umkreis des Platzls an. Was bisher noch fehlte war ein Stadtteilzentrum als Anlaufstelle für die hier lebenden Innsbruckerinnen und Innsbrucker – dieses steht ab Ende 2016 bereit“, betonte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz Plörer beim Spatenstich.

„Mit der Zusammenlegung der städtischen Bauhöfe in die Rossaugasse wurden innerstädtisch qualitative Flächen frei. Hier in der Liebeneggstraße entsteht Zentrum für die Wiltenerinnen und Wiltener, das auch von ihnen genutzt werden soll. Ich freue mich, dass durch die 17 Wohnungen ein Zeichen für die Seniorinnen und Senioren in diesem Stadtteil gesetzt werden kann“, meint Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

„Die Installierung eines Sozialzentrums in Kombination mit betreutem Wohnen bedeutet, dass das Service der ISD nun auch in Wilten eine neue Heimat gefunden hat“, führt Stadtrat Ernst Pechlaner aus.

„Die Innsbrucker Immobiliengesellschaft ist ein guter Partner in allen innerstädtischen Baufragen. Die Herausforderung dieses Gebäudes liegt in der Zusammenführung der unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer“, beschreibt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler den Anspruch des Projektes.

Auswahl des Projektes

Aus 15 eingereichten Projekten wurde im Mai 2012 der Entwurf von Architekt DI Rumpelmayer ausgewählt. Die Jury überzeugte die hohe städtebauliche Qualität im Innen- als auch Außenraum. Das Projekt besticht durch seinen klaren und ruhigen Städtebau, welcher in einem gut proportionierten, turmartigen Baukörper zur Liebeneggstraße und einem winkelförmigen Baukörper im Süden einen harmonischen Abschluss des neuen Ensembles erzeugt. Um das Liebeneggschlössel wird somit ein halböffentlicher Platzraum geschaffen.

Betreutes Wohnen

In den Obergeschossen sind 17 barrierefreie wohnbaugeförderte Zwei- Zimmerwohnungen. Sie verfügen jeweils über eine Loggia oder einen Balkon. Im Untergeschoss sind Autoabstellplätze und entsprechende Nebenräume vorgesehen. Die gesamt Nutzfläche beträgt 853,34 m²

Sozialzentrum ISD

Im Erdgeschoss ist zur Liebeneggstraße gerichtet die Sozialstation der ISD untergebracht. Darin befinden sich das Stadtteilbüro, der Aufenthaltsraum und die Teeküche für die BewohnerInnen des Hauses.

Stadtteilzentrum

Mit Beschluss des Gemeinderates vom 16. Juli 2015 wird im Erdgeschoss des Hauses ein Stadtteilzentrum als offener, lebendiger Treffpunkt für die Wiltener Bevölkerung situiert. Auch das Stadtteilzentrum wird von den ISD betrieben. Das Raumprogramm umfasst einen Veranstaltungsraum mit Teeküche und Bar, zwei Seminarräume, ein Büro mit Besprechungsbereich, Lagerräumlichkeiten und WCs.

Zeitplan und Budgetierung

Bis Oktober 2016 soll der Bau fertig gestellt werden. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 3,57 Mio. Euro. Da das Projekt in einer ortsbilderhaltenden Schutzzone liegt, gelten höhere Standards betreffend der Platzgestaltung und der Ausführung der Fassade sowie der Außenfenster und der Türelemente. Diese schlagen mit 120.000 Euro zu Buche. Dieser Betrag wird von der Stadt Innsbruck zugeschossen.

Insgesamt entsteht ein Gebäude im Passivhausstandard. Sonnenkollektoren sind am Dach für die Warmwasseraufbereitung und als Unterstützung für die Heizung vorgesehen. (KR)