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Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider antwortet auf Leserbrief

Antwort zu Leserbrief: Hohe Kosten durch neue Müllsysteme, Walter Bressan, 6020 Innsbruck

"Es verwundert sehr, dass ein Geschäftsführer einer Gebäudeverwaltung die Betriebskosten-Abrechnung nicht beherrscht und seine Unkenntnis in einem Leserbrief kundtut. Einer Gebäudeverwaltung sollte bekannt sein, dass das Abholen in der Liegenschaft von Rest- und Bioabfall keineswegs gratis ist. Für diese zusätzliche Arbeit fallen 20% bei den sogenannten „weiteren Gebühren“ an. Auf jeder Abfallgebührenrechnung sind diese Kosten extra ausgewiesen und leicht erkenntlich. In Innsbruck nehmen ca. 30% der Liegenschaftseigentümer die Selbstorganisation wahr und sparen sich Geld. Das gleiche Bild ergibt sich bei den Recyclingstoffen Verpackung und Papier. Die Arbeit, die Behälter am Abholtag den Entsorgern für die rasche Abwicklung zur Verfügung zu stellen, ist auch hier nicht gratis. Es kann davon ausgegangen werden, dass auch der Geschäftsführer der Gebäudeverwaltung nicht gratis arbeitet, sondern für seine Leistung selbstverständlich Entgelt in Rechnung stellt.

Es wird vom Leserbriefschreiber auch bemängelt, dass an verschiedenen Tagen die Abholungen stattfinden. Innsbruck ist kein kleines Dorf und die Logistik, allen Innsbruckerinnen und Innsbruckern die Entsorgung ihrer Abfälle und Recyclingstoffe bequem zu ermöglichen und dabei kein Verkehrschaos auszulösen, bedingt, dass nicht alle 4 Entsorgerfahrzeuge im Konvoi die Liegenschaften anfahren können."